Hoch hinaus: Wiener Luxus-Parkapartments wachsen

Dachgleiche für die Renzo Piano-Türme: Das zurzeit größte freifinanzierte Wohnprojekt der Bundeshauptstadt ist im Zeit- und Budgetplan. Laut Signa soll die Luxus-Wohnturmanlage und ein anschließender Hotelkomplex Anfang 2019 fertiggestellt sein.

SIGNA/Schweizergarten Belvedere © SIGNA/Schweizergarten Belvedere

Die Signa-Baustelle„Parkapartments am Belvedere“ im Stadtentwicklungsgebiet nimmt Formen an – und findet ihre Käufer. Rund zwei Drittel der 346 Luxus-Wohneinheiten seinen bereits weg, bestätigte Signa-Geschäftsführer Christoph Stadlhuber(rechts im Bild) beim Baustellen-Talk. Die Interessenten kämen zu einem großen Teil aus Österreich aber auch aus dem internationalen Markt. Für den citynahen Wohnstandort müssen diese für die künftigen Zwei- bis Sechszimmerwohnungen zwischen 4.000 Euro und 9.000 Euro auf den Quadratmeter hinblättern.

Vom Baufortschritt überzeugte sich beim offiziellen Termin auch Wohnbaustadtrat Ludwig (Bildmitte), der in luftiger Höhe – mit Blick auf Wien, verschneite Alpengipfel und die Tiefebenen im Osten – von der Wichtigkeit der sozialen Durchmischung im Sonnwendviertel sprach. Freifinanzierte Projekte wie die dieses würden das Angebot aus geförderten und damit leistbaren Wohnraum – darunter auch Smart- und Wohnbauinitiativen-Wohnungen – abrunden, so der Wiener Politiker. „Dass sich Zielgruppen mit hohem Einkommen hier verorten, erscheint mir zweifellos als richtig.“ Generell sprach er sich für eine Fortsetzung der guten Zusammenarbeit mit den privaten Investoren aus. Gemeinsame Initiativen hätten bereits gezeigt, dass man auch projektbezogen gut zusammenarbeiten könne.

Signa investiert weitere 2,7 Milliarden Euro in Wien

Stadlhuber bestätigte, dass Signa auch in den nächsten Jahren starke Spuren im Stadtbild hinterlassen wird. Allein in den nächsten Jahren hat man für Wien eine Gesamtinvestmentsumme von rund 2,7 Milliarden Euro reserviert. Erstmalig werde man auch das Mietsegment bedienen. Mit dem Kauf der BAI seien hier bereits die notwendigen Weichen gestellt worden. Auch in Bahnhofnähe bliebe man engagiert.

Dass man vor Ort im Budget- und Zeitplan sei, versicherte der für die Bauausführung zuständige Habau Group-Chef Hubert Wetschnig (im Bild: links), „trotz einer herausfordernden komplexen Geometrie, erdacht und geplant vom Stararchitekten Renzo Piano – und das bis dato auch unfallfrei“.


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Datum: 12.10.2017

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