Pelletkessel und -systeme

Pelletsheizsysteme bestehen aus einem Pelletskessel, der die Verbrennung durchführt, einem Pelletslager sowie einem Fördersystem für den Brennstoff.

Pelletsheizungen bieten den Komfort, den man von einer modernen Zentralheizung erwarten kann. Die Regelung der Raumtemperatur erfolgt auf Knopfdruck, der Heizbetrieb vollautomatisch ohne jeden Arbeitsaufwand. Der Brennstoff wird üblicherweise nur einmal im Jahr in den Lagerraum eingeblasen. Der Aufwand für Entaschung und Reinigung ist sehr gering. Für den Pelletstransport vom Lagerraum zum Pelletskessel gibt es verschiedene Systeme:

Hoval © Hoval

Saugsystem

Vollautomatische Pelletsheizung mit Saugaustragung. Saugsysteme eignen sich für alle räumlichen Situationen. Bei ausreichend großem Pelletsbehälter im Heizkessel erfolgt die Befüllung nur während des Tages. Bei der Verwendung von Absaugsonden verbleiben kleine Restmengen im Lagerraum.

Alternativ zur direkten Lagerung in einem Raum kommen auch Gewebesilos zum Einsatz Mit diesen ist auch in feuchten Räumen eine problemlose Lagerung der Pellets möglich. Gewebesilos bis 15 m³ dürfen meist auch direkt im Heizraum aufgestellt werden.

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Schneckensystem

Vollautomatische Pelletsheizung mit Förderschnecke. Die Pellets werden mit einer Förderschnecke in den Heizkessel befördert. Bei räumlich schwierigen Gegebenheiten erfolgt häufig eine Kombination mit einem Saugsystem. Die Austragschnecke kann den Lagerraum vollständig entleeren und vom Ende der Schnecke werden die Pellets zum Heizkessel gesaugt.

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Maulwurfsystem

Bei diesem Saugsystem werden die Pellets von oben abgesaugt und der Lagerraum komplett entleert. Der Schrägboden entfällt und der Raum kann optimal ausgenutzt werden.

Halbautomatische Beschickung

Pellets-Behälteranlagen. Ein Vorratsbehälter muss von Hand befüllt werden und hat eine Kapazität von einigen Tagen. Behälteranlagen sind in der Anschaffung günstiger als vollautomatische Pelletsheizungen. Dafür muss ein höherer Brennstoffpreis bei abgepackter Ware (Säcke) und ein erhöhter Arbeitsaufwand in Kauf genommen werden.

 

 


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Datum: 10.10.2016

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