Kellerplanung
Voraussetzung für die ersten Arbeiten an Ihrem Projekt ist jedoch, dass der Baubescheid vorliegt und Rechtskraft erlangt hat. Weiters dass Sie sich Sicherheit über die Art und Beschaffenheit Ihres Bodens und von Einbauten wie Kanal, Versorgungsleitungen etc. verschafft haben.
Bei der Errichtung des Kellers ist vor allem auf die Statik des Gebäudes, geplante Einbauten wie Kanal- und Stromanbindung etc. Rücksicht zu nehmen. Wenn der Keller fachgerecht und sorgfältig ausgeführt wird, bietet er einen guten “Puffer” gegen Kälte und Feuchtigkeit.
Wird kein Keller hergestellt, so ist die unterste Fundamentplatte ebenso wie andernfalls der Kellerboden gegen Feuchte abzudichten und gegen Wärmeverluste entsprechend zu isolieren.
Die natürliche Austrocknung der Baufeuchte des Kellermauerwerks, der Fundamente und der Kellerdecke dauert rund ein Jahr. Wollen Sie diesen Vorgang beschleunigen, gibt es dafür Entfeuchter, welche energiesparend auf Basis einer Luft/Luft-Wärmepumpe durch Abkühlung der Raumluft dem Baukörper die Feuchte entziehen.
Keller für eine Fertigteilhaus
Wenn Ihr Keller für die weitere Errichtung eines Fertigelementhauses benötigt wird, sollten Sie die entsprechenden Pläne von der Fertighausfirma bestätigen lassen.
Klären Sie, ob Einbauteile, Ankerelemente o.ä. zu versetzen sind und koordinieren Sie deren lagerichtigen Einbau. Lassen Sie die Ausführung des Kellers von der Fertighausfirma abnehmen und die Richtigkeit schriftlich bestätigen!
Fertigteilkeller
Eine sinnvolle Alternative ist auch die Ausführung des Kellers aus vorgefertigten Elementen. In diesem Fall werden Wand- und Deckenelemente im Werk in Einzelteilen vorgefertigt und (ähnlich wie ein Fertighaus) auf der Baustelle montiert. Je nach System sind verschiedene Grundrisse, Öffnungen und Einbauteile möglich. Die wesentlichen Vorteile liegen in der kurzen Bauzeit und der präziseren Ausführung.