Home Staging - Der Erste Eindruck zählt

Der Home Stager setzt Räume in Szene. Dadurch sollen Miet- und Kaufobjekte - egal ob Altbaugarconniere, Büro oder Villa - besser vermarktet werden. Was in den USA längst Praxis ist, üben in Österreich nur eine Handvoll Profis aus.

Spät aber doch, schwappt ein Trend aus den USA auch nach Österreich: Home Staging. Darunter versteht man das "Aufputzen" eines Objekts zur besseren Vermarktung. Ob Altbaugarconniere, Villa im Grünen oder auch Büroräumlichkeiten, der Home Stager setzt Räume in Szene.

Der erste Eindruck zählt

"Ziel ist es, den ersten Eindruck, den eine Immobilie beim Interessenten vermittelt, zu optimieren denn in den meisten Fällen entscheiden die ersten Sekunden einer Besichtigung über Sympathie oder Antipathie gegenüber einer Immobilie und sind prägend für die spätere Entscheidung", sagt Home Staging-Expertin Ellen Buchleitner.

Leistungsumfang

Der Home Stager bietet vor allem Know How, ein breites Reservoir an Kontakten und günstigen Bezugsquellen und verfügt meist über ein eigenes Lager aus dem Dekorelemente, Möbel, Bilder etc. geliehen werden können. Die Leistungen umfassen zum Beispiel Ausmalen, Entrümpeln, Möblieren. Dabei gilt: Das Überdecken von Baumängeln ist streng verboten.

Österreich hinkt nach

Home Staging wurde in den USA bereits in den 70er-Jahren entwickelt und hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in Europa vor allem in England und Skandinavien als gängige Verkaufsförderungsmaßnahme etabliert. In Schweden werden bereits rund 70 Prozent der Immobilien vor Verkauf gestaged. Im deutschen Sprachraum führte diese Dienstleistung vorerst ein Nischendasein. 2010 wurde in Wiesbaden die Deutsche Gesellschaft für Home Staging und Redesign ® e.V. gegründet, die heute den einzigen offiziellen Berufsverband darstellt. In Österreich bieten bisher ca. 10 professionelle Home Stager ihre Dienstleistungen an und bekennen sich zu den Qualitätsstandards in der Berufsausübung die von der DGHR erstellt wurden.

Homestaging Vienna © Homestaging Vienna

Vorzimmer vorher. ..

Homestaging Vienna © Homestaging Vienna

. .. und nachher.


Autor:

Datum: 23.07.2014

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Marketing

Mit unserem einzigartigen Service erreichen Sie noch mehr Interessenten. Die Facebook-App von wohnnet.at spielt Ihre inserierten Objekte automatisch in die innovative Immobiliensuchmaschine. Ganz ohne Mehraufwand oder zusätzliche Kosten!

Videos sind spannende Tools für Werbung und Verkauf. Auch Makler oder Bauträger können von der realistischen Darstellung ihrer Objekte profitieren. Gewinnen Sie jetzt das Praxishandbuch „Die kleine Videofibel“.

Architekten sind Schnittstelle zwischen Industrie und Endkonsumenten. Das macht sie zu einer beliebten Zielgruppe für Hersteller, die mit gezielten Marketing-Aktivitäten um die Gunst der Kreativen buhlen.

Bei der Premiere der com:bau in Vorarlberg präsentierten sich 160 Aussteller vor rund 9.500 Besuchern. Rund 80 Prozent des Messepublikums hat ein Bauvorhaben, ebenso viele wollen auch im nächsten Jahr bei der Baumesse dabei sein.

Mit Immomagine sind virtuelle Besichtigungen von Bestandsimmobilien ebenso wie von Planungsobjekten möglich. Im Showroom in Wien sorgt ein 13 Meter langer und 2,5 Meter hoher, 300°-Bildschirm für realitätsnahe Eindrücke.

Die kleine Vorarlberger Gemeinde Krumbach hat mit einem spektakulären Architekturprojekt unter dem Titel "Bus:Stop Krumbach" von sich Reden gemacht. Nun heimste die zuständige PR-Agentur den Staatspreis für PR ein.

Reed Exhibitions lanciert eine neue publikumsoffene Immobilienmesse: Die "SIM - Salzburger Immobilienmesse". Der Event wird im Messezentrum Salzburg während der "Bauen + Wohnen Salzburg" statt finden.

Passivhaus Austria versteht sich als Netzwerk für Informationsaustausch und Qualitätssicherung. Gleichzeitig richtet sich die Vereinigung mit ihren Forderungen - etwa eine strengere Bauordnung - an die Politik.

Der neue Verband Komfortlüftungssysteme Austria (KLA) mit Präsident Jochen Sattelberger will sowohl dem Fachpublikum, als auch dem Endverbraucher zur Seite stehen und Komfortlüftung in Neubau und Sanierung forcieren.