Elektroinstallationen und Elektrogeräte im Haushalt
Der Schlafplatz soll möglichst frei von technischen elektrischen Feldern sein, da der Körper in Wechselwirkung mit den statischen Gleichfeldern, den elektrostatischen Wechselfeldern und den elektromagnetischen Wechselfeldern tritt. Eine Möglichkeit zu untersuchen, ob diese Einflüsse tatsächlich für den jeweiligen Menschen von Bedeutung sind, besteht darin, die Sicherungen über mehrere Nächte hindurch herauszuschrauben, um dabei den eigenen Schlaf, seine Tiefe und Erholung zu beobachten.
Folgende Möglichkeiten zur Störungsverminderung bieten sich an:
• Genügend großer Abstand von Steigleitungen und Stromkabeln für Nachtspeicheröfen und Kühlschränke. Hier ist im allgemeinen ein Abstand von mehreren Metern nötig.
• Von Stromleitungen, in denen während der Nacht kein Strom fließt, die aber unter Spannung stehen, genügt ein wesentlich geringerer Abstand. Im allgemeinen genügt hier 1m, vom Körper weg, z.B. bei Leitungen zur Nachttischlampe, zum Radiowecker,... Im Bettbereich können abgeschirmte Kabel verwendet werden, dadurch können die obengenannten Abstände deutlich unterschritten werden.
• Eine andere Möglichkeit ist die Anordnung eines Netzfreischalters, der das Netz von der 220Volt Wechselspannung freischaltet und es mit einer niedrigen, für den Körper unbedenklichen Gleichstromspannung beaufschlagt.
• Direkt unter Dachständern oder Antennen sollte kein Schlafplatz liegen, da diese Plätze durch elektrische Schwingungen gestört sein könnten (induzierte elektrische Felder)
Elektrische Heizkissen und -decken bedeuten ein direktes Anbringen von elektrischen Feldern auf den Körper und hier meist auf den Solarplexus, der besonders empfindlich ist, und sollten daher überhaupt gemieden werden.