Deckentapezierung mit Rauhfasertapeten

Um mehr Wohnlichkeit und Behaglichkeit in Ihre Räume zu bringen, tapezieren Sie Ihre Decke. Die gleichmäßige feine Struktur vermittelt im Gegensatz zum nackten Putz einen bekleideten Eindruck.

So funktioniert es:

Reißen Sie die Bahnen über eine Tapezierschiene, dadurch schaffen Sie weichere Übergänge. Setzen Sie den Spezialkleister einen Tag vorher laut Packungsanweisung an. Damit die Tapeten für das Tapezieren der Decke nicht zu weich werden, lassen Sie den Kleister nur exakt 10 Minuten an der Tapete ziehen.

Eine Stützlatte als Ablage hält das gefaltete Tapetenpaket. Zwei Zuschnitte aus 12 mm Sperrholz miteinander und an zwei Stützlatten verschraubt, sind sicherer als der für hilfreich gehaltene Besen. Wie auch bei der Wandtapezierung markieren Sie sich den Anfang mit dem Schnurschlag.

Spannen Sie dazu eine gefärbte Schnur (farbige Kreide) zwischen zwei Stecknadeln und schlagen Sie die streng gespannte Schnur an der Wand ab. Der Abstand der Markierung soll eine Ausgleichsbahn ergeben, welche mit gerissener Kante noch 10 bis 25 mm durch die Ecke an die Wand reicht.

Nachdem einige Bahnen zugeschnitten und eingekleistert sind, beginnen Sie mit dem Kleben an der Fensterwand. Sind zwei Fenster vorhanden, beginnen Sie dort, wo der Lichteinfall am stärksten ist.

Falten Sie die Deckenbahnen wie eine Ziehharmonika zusammen, achten Sie aber darauf, dass die Bahnen nicht geknickt werden. Ziehen Sie die oberste Falte auseinander und setzen diese direkt an der Anschlaglinie an.

Streichen Sie die Tapete leicht mit der Hand an den Ecken fest und drücken Sie diese behutsam mit der Tapezierbürste sternförmig von der Mitte aus fest. Klappen Sie die nächsten Falten auf und drücken Sie die Tapete mit der Bürste fest.

So arbeiten Sie sich Stück für Stück an das Ende der Tapetenbahn vor. Verfahren Sie mit den anderen genauso. Achten Sie unbedingt auf den genauen Verlauf an der Anschlaglinie, da sonst die Bahnen schief laufen.


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Datum: 30.03.2010

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