Top-Platzierung für Smart City Wien

Im Ranking des Klimastrategen Boyd Cohen, in dem die "smartest" Cities Europas angeführt werden, erreichte Wien mit Platz Drei ein Top-Ergebnis und reiht sich damit vor London, Paris oder Berlin ein.

Wien erreichte Platz Drei auf der Liste des US-amerikanischen Klimastrategen Boyd Cohen, in der die innovativsten, umweltfreundlichsten und nachhaltigsten Städte gereiht werden. Nach dem vierten Platz im vergangenen Jahr, zählt die Hauptstadt nun hinter Kopenhagen und Amsterdam zu den Top drei Smart Cities Europas.

Top in Quantität und Qualität

Die Reihung Wiens begründet Cohen einerseits mit der großen Anzahl an smarten Wiener Projekten - mehr als 100 wurden angeführt - andererseits hebt er speziell die BürgerInnensolarkraftwerke und die Wiener Modellregion e-mobility als Vorzeigeprojekte hervor. Außerdem ist Cohen überzeugt, dass sich die Stadt nicht auf dem guten Ruf vergangener Jahre ausgeruht habe. Vielmehr wurde mit tina vienna eine neue Institution forciert, die die Entwicklung von Smart City-Strategien und innovativen Lösungen unterstützt, meint der Klimastratege.

Wien vor Paris, London und Berlin

Hocherfreut zeigt sich die Smart City Wien Agentur, angesiedelt bei tina vienna urban technologies + strategies, einem Unternehmen der Wien Holding. "Es freut uns natürlich sehr, dass es Wien gelungen ist, die tolle Platzierung aus dem Vorjahr zu übertreffen", so Veronika Haunold, Geschäftsführerin bei tina vienna. Neben Kopenhagen, Amsterdam und Wien schafften es auch Barcelona, Paris, Stockholm, London, Hamburg, Berlin und Helsinki in die Top-Ten.


Autor:

Datum: 16.01.2014

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Ökologie

cargo-partner – Komplettanbieter logistischer Services mit den Schwerpunkten, Informationstechnologie, Luft- und Seefracht – errichtet sein neues "iLogistics Center" am Standort Fischamend. Diesen Monat erfolgte der nachhaltige Spatenstich: Der Hub wird in Holz ausgeführt, in Betrieb soll das neue Lager im Sommer 2018 gehen.

Neuzugang im Musterhauspark: Letzte Woche wurde in der Blauen Lagune das neue Plusenergiehaus von Kampa präsentiert. Im Rahmen der Eröffnung lud Fertighaus-Firmenchef Josef Haas Branchenkollegen und Mitstreiter einer nachhaltigen Bauweise zum Informations- und Meinungsaustausch. Er lieferte dabei ein starkes Bekenntnis für die Energiewende. Seine Botschaft: Holzbau leiste bereits sehr viel, effizienter Technologieeinsatz noch mehr. Die Branche müsse umdenken und den Mehrwert nachhaltigen Wohnens wirtschaftlich und emotional richtig verkaufen. Zum Wohle künftiger Generationen.

Der Österreichische Biomasse-Verband zeigt im frisch publizierten Energie-Atlas auf, wie die Bundesländer in Sachen Energiewende ticken. Wien führt mit dem geringsten Energieverbrauch und dem geringsten CO2-Austoß pro Kopf. Weniger grün in der Hauptstadt: die Abhängigkeit von fossilen Energien und Energieimporten. Der Anteil erneuerbaren Energien dümpelt im Österreich-Vergleich weiter dahin.

Der Hauptpreis des vom Europäische Gesteinsverbandes UEPG ausgeschriebenen „Sustainable Development Award“ geht in der Kategorie "Environmental Best Practice“ im heurigen Jahr an Wopfinger Transportbeton. Für ihr Vogelschutzprojekt „Standort Untersiebenbrunn – Naturschutz Gesamtkonzept für den Triel“ wurden die Niederösterreicher jetzt im Palais des Beaux-Arts in Brüssel ausgezeichnet – und das nicht zum ersten Mal.

Woraus besteht eigentlich … Mineralwolle? Selbst Fachleuten ist teilweise nicht bewusst, dass hochwertige Mineralwolle aus natürlichen Rohstoffen wie Steinen und Sand sowie aus Recyclingmaterialien wie z.B. Altglas hergestellt wird. Die Fachvereinigung Mineralwolleindustrie möchte mit einer neuen Kampagne Wissen zu diesem Dämmstoff vermitteln und die vielen Vorteile präsentieren.

Die Firma MAPEI Austria GmbH mit Sitz in Nußdorf ob der Traisen / NÖ bietet fortschrittlichste Lösungen und Produkte für die Bauindustrie an. Egal, ob Einfamilienhaus oder Großbaustelle, ob Neubau oder Sanierung mit MAPEI setzen Sie auf bewährte Technologien.

Ein neues Label, das regionale Betonprodukte auf Anhieb erkenntlich macht, soll Bauherren und Planern die Qual der Wahl erleichtern: Das Gütesiegel "Beton aus der Region - Ein Teil von uns" steht für eine nachhaltige, regionale Produktion des Baustoffs.

Bionik macht's möglich: Durch den Einsatz von Technologien nach dem Vorbild der Natur wandelt sich die Fassade von einer passiven Schutzhülle zu einem aktiven Regulator der Energiebilanz eines Gebäudes. Auch Tageslicht kann dank Tier- und Pflanzenwelt in dunkle Räume geleitet werden.

Selbstfahrende Autos werden unseren Individualverkehr revolutionieren, Klimaschutz und Ressourcenschonung weiterhin bestimmende Themen für Politik und Industrie bleiben. Stadtplaner stehen vor neuen Herausforderungen - Experten diskutierten über den Individualverkehr 2050.