Förderung - Österreich bietet ein breites Förderprogramm

Österreich bietet ausländischen Investoren ein breites Förderprogramm: Förderungen für KMU und Großunternehmen, für Forschung und Entwicklung, für Unternehmensgründungen oder Investitions- und Technologieförderungen.

Österreich bietet ausländischen Investoren ein breites Förderprogramm: Förderungen für KMU und Großunternehmen, für Forschung und Entwicklung, für Unternehmensgründungen oder Investitions- und Technologieförderungen. Die Produktpalette reicht von Barzuschüssen über Zinszuschüsse bis hin zu der Übernahme von Garantien. Dieses außergewöhnlich große Angebot ermöglicht den Unternehmen, ein nach ihren speziellen Bedürfnissen ausgerichtetes Förderprogramm in Anspruch zu nehmen.

Für Investitionsprojekte in Österreich angesiedelter Unternehmen gibt es vier wichtige EU-Förderschwerpunkte:

• Regionalförderung
• Klein- und Mittelbetriebe
• Technologieförderung
• Umweltförderung

Die maximale Förderhöhe wird je nach Region und Unternehmensgröße durch das EU-Beihilferecht bestimmt und begrenzt die Summe aller geldwerten Förderungen durch Staat, Region und Kommune.

Förderschwerpunkt Investitionen

Kleinunternehmen

Mittelunternehmen

Großunternehmen

Außerhalb der Regionalfördergebiete

max. 15 %

max. 7,5 %

Burgenland

max. 50 %

max. 40 %

max. 30 %

andere Regionalfördergebiete

(siehe Verzeichnis der Gemeinden

mit regionalen Obergrenzen)

regionale

Obergrenze

+ 20 %

regionale

Obergrenze

+ 20 %

regionale

Obergrenze

Regionalförderung
Für die österreichischen Regionalförderungsgebiete 2007 - 2013 wurden seitens der EU regionale Höchstgrenzen der Förderung festgelegt. Bis zu dieser, vom Investitionsstandort abhängigen Höchstgrenze können einem Unternehmen anlässlich der Durchführung von Investitionen öffentliche Förderungen gewährt werden. Dieser Grenzwert beträgt für Großunternehmen, je nach Standort, zwischen 15% und 30%; für mittlere Unternehmen können Zuschläge bis zu 10% und für kleine Unternehmen bis zu 20% gewährt werden.

Klein- und Mittelbetriebe
Kleine und mittlere Unternehmen werden von der EU grundsätzlich als förderungswürdige Zielgruppe angesehen. Für Investitionen von KMU in nicht Regionalfördergebieten gelten in ganz Österreich (d.h. auch in Städten und Regionen, die nicht als Regionalförderungsgebiete eingestuft werden) folgende Förderungshöchstgrenzen:

kleine Unternehmen (gemäß EU-Definition): 15 %
mittlere Unternehmen (gemäß EU-Definition): 7,5 %

Technologieförderung
Aufwendungen für Forschung & Entwicklung sind laut EU-Recht generell als förderungswürdig einzustufen, und zwar unabhängig von Investitionsstandort und Unternehmensgröße. Bei F&E-Projekten ist prinzipiell zwischen der (wissenschaftlich orientierten) Grundlagenforschung und der (auch die wirtschaftliche Verwertbarkeit berücksichtigenden) angewandten Forschung & Entwicklung zu unterscheiden.

– Industrielle Forschung und Entwicklung: 50 %
– Experimentelle Entwicklung (= vorwettbewerblich): 25 %
Für KMU und bestimmte Kooperationsprojekte können Zuschläge gewährt werden.

Umweltförderung
Investitionen im Bereich Umweltschutz gelten ebenfalls als grundsätzlich förderungswürdig.

– Umweltschutzvorhaben gemäß neuer verbindlicher Umweltnormen (nur für KMU): 15 %
– Umweltschutzvorhaben über den gesetzlichen Umweltnormen: 30 %
– Investitionen in erneuerbare Energie od. Energiesparmaßnahmen: 40%

Für KMU und Investitionen in Regionalförderungsgebieten können Zuschläge gewährt werden.

Förderinstrumente:
– niedrig verzinste Kredite
– Zuschüsse
– Haftungen
– Garantien
– Zuschüsse der Republik Österreich

Die wichtigsten Förderstellen in Österreich:
AWS, ERP, FFG, ABA, Kommunalkredit, WWFF, WAFF

Autor:

Datum: 03.12.2008

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Investment

Sowohl die Analysten der Baader Bank als auch von Kepler Cheuvreux haben die CA Immo auf ihrer Kaufliste. Vor kurzem hat die CA Immo bekanntgegeben, in Frankfurt 2.100 weitere Quadratmeter Bürofläche im Tower 185 vermietet zu haben.

Der Vorstand der an der Börse Wien notierten S Immo AG hat am 28. September 2016 beschlossen, ein Aktienrückkaufprogramm zu starten.

Deutschlands größter Baukonzern Hochtief zieht eigene Aktien ein: Die 5.009.434 Stück entsprechen 7,2 Prozent des Aktienkapitals von Hochtief.

Wechselkursbereinigt ist das aushaftende Volumen an Fremdwährungskrediten an private Haushalte seit der de facto-Verhängung des Neuvergabe-Stopps durch die Finanzmarktaufsicht im Herbst 2008 um 26,26 Milliarden Euro bzw. 57,7 Prozent zurückgegangen.

Die Erste Immobilien KAG hat den ersten nachhaltigen Immofonds aufgelegt, den „Erste Responsible Immobilienfonds“. In der Kapitalsammelphase bis 30.9.2016 werden 100 Mio. Euro eingesammelt. Angelegt wird nach nachhaltigen Aspekten, wie Umweltverträglichkeit, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit – frei nach dem Motto: „Planet, People & Profit“.

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat im Auftrag des Sozialministeriums gegen den Rechtsschutzversicherer D.A.S. einen Musterprozess geführt und gewonnen. Es wurde der Deckungsanspruch eines Versicherungsnehmers für Schadenersatz gegen MPC-Töchter (TVP und CPM) wegen falscher Beratung und Prospekte zu „geschlossenen MPC-Fonds“ durchgesetzt.

Die CA Immo eröffnete Ende August den Ergebnisreigen – das Halbjahr ging mit einem Gewinnsprung zu Ende, der Ausblick ist positiv. Auch die s Immo zieht eine positive Bilanz für das Halbjahr. Rekord bei der conwert: Von Jänner bis Juli wurde das bisher beste Halbjahresergebnis der Firmengeschichte erzielt. Aufwertungen spielten bei allen dreien eine große Rolle.