Baufelder für Büros, Dienstleistungen und Handel geplant

Die ÖBB-Immobilienmanagement GmbH sucht Käufer für die Baufelder zwischen dem neuen Hauptbahnhof Wien und dem Wiedner Gürtel

Die so genannte „InterCity“ soll zu einem Geschäftsviertel mit Büros, Dienstleistungen, Handel, Hotel und Wohnnutzungen werden. Mögliche Käufer müssen ein durchstrukturiertes Nutzungskonzept vorlegen und erstklassige Bonität nachweisen.

Die ÖBB-Immobilienmanagement GmbH sucht Käufer für das unmittelbar an den künftigen Hauptbahnhof Wien angrenzende Areal der so genannten „InterCity“. Die beiden Liegenschaften mit 2 bzw. 3 Baufeldern sind als Geschäftsviertel gewidmet. Auf ihr soll ein multifunktionales Wirtschaftszentrum mit Büros, Handel, Dienstleistungen und Wohnnutzungen realisiert werden. Wellness-, Sport- und Gesundheitseinrichtungen sowie ein Hotelstandort sollen die Attraktivität der InterCity weiter steigern.

Die Baufelder A.02.01, A.02.02 liegen am Wiedner Gürtel. Hier ist eine Bruttogeschossfläche von 50.000 m2 erzielbar - der Mindestpreis beträgt EUR 16,5 Mio. Für die südlich gelegenen Baufelder P.01, P.02.01 und P.02.02, die direkt an den künftigen Hauptbahnhof angrenzen, sind 86.000 m2 Bruttogeschossfläche möglich – zu einem Mindestpreis von EUR 25,8 Mio.

Die Grundstücke bieten zentrale Lage mitten in Wien mit hervorragender Anbindung an den öffentlichen Verkehr (UBahn, S-Bahn, Autobus- und ÖBB-Netz) und an das hochrangige Straßennetz. Die Grundstücke werden von der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH baureif an die Käufer übergeben.

Genaue Nutzungskonzepte gefragt

Die InterCity wird in ein attraktives Umfeld rund um den neuen Hauptbahnhof Wien eingebettet sein. An der südlichen Seite grenzt die InterCity direkt an den Hauptbahnhof Wien und an der westlichen Seite an die geplante BahnhofCity. In der Verkehrsstation wird in einem modernen Einkaufszentrum ein attraktiver Mix aus Gastronomie, Handel und Dienstleistungen für Reisende, Besucher und Anrainer angeboten.

In der anschließenden BahnhofCity sind Hotel- und Büronutzungen geplant. Östlich der InterCity entsteht mit der neuen Zentrale der Erste Bank Gruppe ein modernes Finanzzentrum, der so genannte ERSTE CAMPUS. Der Bau der InterCity ist für die Zeit von 2011 - 2014 vorgesehen. Interessenten müssen ein durchstrukturiertes Nutzungskonzept vorlegen und über eine erstklassige Bonität verfügen.

Kaufangebote müssen bis zum 7. Mai 2009 abgegeben werden.

Neuer Stadtteil am Hauptbahnhof

Im Zuge des Neubaus des Wiener Hauptbahnhofs werden umfangreiche bisher für Eisenbahnzwecke genutzte Flächen frei und für hochqualitative Stadtentwicklung nutzbar. Auf einer Fläche von ca. 59 ha soll - in der Nähe von Belvedere und Schweizergarten – ein neuer, lebenswerter, attraktiver Stadtteil entstehen. Insgesamt wird ein umfangreiches Geschäfts- und Büroviertel mit rund 550.000 m² Bruttogeschoßfläche in unmittelbarer Nachbarschaft zum neuen Bahnhof entstehen.

Im Süden des Areals, am ehemaligen Frachtenbahnhof, sind ca. 5.000 Wohnungen vorgesehen sowie ein 8,5 Hektar großer Park. Im Rahmen des Gesamtprojektes „Hauptbahnhof Wien“ verantwortet die ÖBBImmobilienmanagement GmbH die Entwicklung und Verwertung der Flächen, die nicht für den Bahnbetrieb notwendig sind. Für die Intercity-Baufelder sucht die ÖBBImmobilienmanagement als Makler im Auftrag des Eigentümers ÖBB-Infrastruktur Bau AG einen Käufer.


Autor:

Datum: 20.03.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Investment

Neue Homebase für Steiner Haustechnik: Gestern erfolgte in Salzburg-Bergheim der Spatenstich für den Firmensitz-Neubau des Sanitärgroßhändlers aus der GC-Familie. Die Eröffnung der Neo-Zentrale soll noch im heurigen Jahr über die Bühne gehen.

EHL Immobilien meldet den Verkauf eines Bürohauses der Immofinanz in Wien Meidling. Über die Transaktionssumme sei Stillschweigen vereinbart worden, so der Vermittler, der von einem guten Start ins zweite Quartal 2017 spricht. Die Nachfrage nach Gewerbeimmobilien sei seitens privater Investoren ungebrochen.

Mit 11. April wurde die nächste Ausbaustufe des Designer Outlets in Parndorf eröffnet. Neu hinzugekommen sind 5.500 Quadratmeter Storefläche für 160 Labels. Insgesamt wurden 50 Millionen Euro investiert. Bei der Eröffnung mit von der Partie: Vertreter des Betreibers, McArthurGlen, und des Immobilien- Investment-Managers TH Real Estate.

Die auf Wohnbau spezialisierte Kallco-Gruppe forciert wieder ihr Engagement: Im letzten und im heurigen Jahr würden insgesamt rund 8,4 Millionen Euro investiert, heißt es dazu aus der Chefetage. Der Gewinn für 2017 dürfte laut jüngsten Prognosen von 2,5 Millionen auf rund 3 Millionen Euro steigen. Für das Jahr 2018 rechnet der geschäftsführende Gesellschafter, Winfried Kallinger, mit noch besseren Zahlen. Dann will man insgesamt 134 Millionen Euro locker machen.

819 Wohnungen sind bereits am Markt, 1.340 freifinanzierte Miet- und Eigentumswohnungen in Bau und rund 4.700 in der Projektpipeline: Die ARE Austrian Real Estate, Tochtergesellschaft der BIG, zog im Rahmen der Übergabe der Wohnhausanlage "Kaar 21"an die Ärztekammer Oberösterreich in Linz eine positive Zwischenbilanz zur laufenden Wohnbauoffensive. Laut Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, der in seiner Eigenschaft als Eigentümervertreter vor Ort war, beläuft sich das dahinterstehende Investitionsvolumen mittlerweile auf rund 1,7 Milliarden Euro.

Im Zuge des strategischen Verkaufsprogramms „Fast Track 2017“ trennt sich die UBM vom Krakauer Pilot Tower. Neoeigentümer ist der Immobilienfondsmanager First Property Group, der dafür 22 Millionen Euro bereitstellt. Der Kaufvertrag wurde letzte Woche unterschrieben. Das Closing soll laut UBM bis zum Sommer erfolgen.

Ein angekündigter Immo-Deal, der nunmehr unter Dach und Fach ist: Wie nun offiziell von den unterzeichnenden Vertragsparteien bekanntgegeben wurde, übernehmen Signa (im Bild: GF Christoph Stadlhuber) und die Investorengruppe um Erwin Krause und Franz Kollitsch die BAI Bauträger Austria Immobilien GmbH im Rahmen eine Joint Ventures (50/50) von der Bank Austria.

Die Austrotherm GmbH streckt ihre Fühler verstärkt nach Deutschland aus: Im heurigen Jahr will der Anbieter im Bereich Wärmedämmung dank positivem Geschäftsverlauf sieben Millionen Euro in den Bau einer weiteren Produktionslinie für wasser- und druckresistente XPS-Dämmstoffe in das bereits bestehende Dämmstoffwerk in Wittenberge (Bundesland Brandenburg) investieren. Auch die Manpower soll weiter erhöht werden. Der Betriebsstart für den Neubau wird laut Unternehmensaussendung für das dritte Quartal geplant.

Die Immofinanz AG hat das Salzburger Einkaufszentrum ZIB (Zentrum im Berg) an eine private Investorengruppe verkauft. Der Deal wurde von der EHL-Tochter Investment Consulting begleitet. Über den Verkaufspreis wurde Stilschweigen vereinbart.