Neue Förderung – Solaranlagen für Betriebe

Rückwirkend mit 1. Jänner 2009 hat das Land Vorarlberg im Rahmen von Energiezukunft Vorarlberg eine zusätzliche Förderung für Solaranlagen in Gewerbebetrieben eingeführt

Diese Förderung wird als Top up zur Umweltförderung des Bundes gewährt und soll den Anreiz zur Errichtung einer Solaranlage deutlich erhöhen. "Wir verstehen das als kombinierte Maßnahme im Rahmen des Konjunkturpaketes des Landes und als Aktivität zur weiteren Forcierung der Nutzung erneuerbarer Energieträger", erläutert Landesrat Erich Schwärzler.

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Phasen kommt es darauf an in die richtige Richtung zu steuern und Anreize für Investitionen in die Zukunft zu tätigen. Die Errichtung von Solaranlagen senkt die Energiekosten, reduziert die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und deren unkalkulierbarer Preisentwicklung. Zudem kommen diese Investitionen hauptsächlich der heimischen Wirtschaft zu Gute. "Also ein doppelter Nutzen", so Schwärzler.

Die Aufstockung des Landes wird zusätzlich zur Umweltförderung des Bundes gewährt. Die Bundesförderung beträgt 30 Prozent der Investitionskosten. Das Land erhöht diese Förderung nun um 10 auf 40 Prozent der Investitionskosten. "Wir erhoffen uns damit einen deutlichen Impuls im Ausbau von Solaranlagen auch in Gewerbetrieben", sagt der Energiebeauftragte des Landes und Geschäftsführer des Energieinstituts Vorarlberg, Adolf Gross.

Viele Gewerbebetriebe - vor allem im Tourismus - haben einen hohen Warmwasserbedarf und sind besonders geeignet, Solarenergie zu nutzen. Durch die attraktive Förderung ist dies nun auch betriebswirtschaftlich sehr interessant.

Die Förderaktion gilt vorerst für zwei Jahre. Gefördert werden können alle Unternehmen, sowie konfessionelle Einrichtungen und Einrichtungen von Gemeinden, sofern es sich um Betriebe mit marktbestimmter Tätigkeit handelt. Förderbar sind Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung, für Raumheizung und auch für Kühlzwecke. (vol.at)

vol © vol


Autor:

Datum: 05.03.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Investment

Neue Homebase für Steiner Haustechnik: Gestern erfolgte in Salzburg-Bergheim der Spatenstich für den Firmensitz-Neubau des Sanitärgroßhändlers aus der GC-Familie. Die Eröffnung der Neo-Zentrale soll noch im heurigen Jahr über die Bühne gehen.

EHL Immobilien meldet den Verkauf eines Bürohauses der Immofinanz in Wien Meidling. Über die Transaktionssumme sei Stillschweigen vereinbart worden, so der Vermittler, der von einem guten Start ins zweite Quartal 2017 spricht. Die Nachfrage nach Gewerbeimmobilien sei seitens privater Investoren ungebrochen.

Mit 11. April wurde die nächste Ausbaustufe des Designer Outlets in Parndorf eröffnet. Neu hinzugekommen sind 5.500 Quadratmeter Storefläche für 160 Labels. Insgesamt wurden 50 Millionen Euro investiert. Bei der Eröffnung mit von der Partie: Vertreter des Betreibers, McArthurGlen, und des Immobilien- Investment-Managers TH Real Estate.

Die auf Wohnbau spezialisierte Kallco-Gruppe forciert wieder ihr Engagement: Im letzten und im heurigen Jahr würden insgesamt rund 8,4 Millionen Euro investiert, heißt es dazu aus der Chefetage. Der Gewinn für 2017 dürfte laut jüngsten Prognosen von 2,5 Millionen auf rund 3 Millionen Euro steigen. Für das Jahr 2018 rechnet der geschäftsführende Gesellschafter, Winfried Kallinger, mit noch besseren Zahlen. Dann will man insgesamt 134 Millionen Euro locker machen.

819 Wohnungen sind bereits am Markt, 1.340 freifinanzierte Miet- und Eigentumswohnungen in Bau und rund 4.700 in der Projektpipeline: Die ARE Austrian Real Estate, Tochtergesellschaft der BIG, zog im Rahmen der Übergabe der Wohnhausanlage "Kaar 21"an die Ärztekammer Oberösterreich in Linz eine positive Zwischenbilanz zur laufenden Wohnbauoffensive. Laut Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, der in seiner Eigenschaft als Eigentümervertreter vor Ort war, beläuft sich das dahinterstehende Investitionsvolumen mittlerweile auf rund 1,7 Milliarden Euro.

Im Zuge des strategischen Verkaufsprogramms „Fast Track 2017“ trennt sich die UBM vom Krakauer Pilot Tower. Neoeigentümer ist der Immobilienfondsmanager First Property Group, der dafür 22 Millionen Euro bereitstellt. Der Kaufvertrag wurde letzte Woche unterschrieben. Das Closing soll laut UBM bis zum Sommer erfolgen.

Ein angekündigter Immo-Deal, der nunmehr unter Dach und Fach ist: Wie nun offiziell von den unterzeichnenden Vertragsparteien bekanntgegeben wurde, übernehmen Signa (im Bild: GF Christoph Stadlhuber) und die Investorengruppe um Erwin Krause und Franz Kollitsch die BAI Bauträger Austria Immobilien GmbH im Rahmen eine Joint Ventures (50/50) von der Bank Austria.

Die Austrotherm GmbH streckt ihre Fühler verstärkt nach Deutschland aus: Im heurigen Jahr will der Anbieter im Bereich Wärmedämmung dank positivem Geschäftsverlauf sieben Millionen Euro in den Bau einer weiteren Produktionslinie für wasser- und druckresistente XPS-Dämmstoffe in das bereits bestehende Dämmstoffwerk in Wittenberge (Bundesland Brandenburg) investieren. Auch die Manpower soll weiter erhöht werden. Der Betriebsstart für den Neubau wird laut Unternehmensaussendung für das dritte Quartal geplant.

Die Immofinanz AG hat das Salzburger Einkaufszentrum ZIB (Zentrum im Berg) an eine private Investorengruppe verkauft. Der Deal wurde von der EHL-Tochter Investment Consulting begleitet. Über den Verkaufspreis wurde Stilschweigen vereinbart.