Einspeisung Photovoltaik - Stromnetz als Speicher

Die Leistungskurve von PV-Anlagen folgt dem täglichen Lauf der Sonne. Etwa zur gleichen Zeit treten auch die Tagesverbrauchsspitzen im Stromnetz auf. Es ist daher sinnvoll, den photovoltaisch erzeugten Strom in das Stromnetz einzuspeisen.

Einspeisung ins Netz

Netzgekoppelte Anlagen bestehen im Wesentlichen aus den Photovoltaik-Modulen, einem oder mehreren Wechselrichtern, einer Schutzeinrichtung zur automatischen Abschaltung bei Störungen im Stromnetz sowie einem Zähler zur Erfassung der eingespeisten Strommenge. Der Wechselrichter wandelt den von den PV-Modulen gelieferten Gleichstrom in Wechselstrom um und stimmt ihn hinsichtlich Leistung und Spannung auf das Stromnetz ab.

Wenn nun die PV-Anlage Strom ins Netz liefert, wird die Energiemenge gezählt und mit der aus dem Netz entnommenen gegenverrechnet. Je nach Anlagengröße und Effizienz kann ein Teil oder der ganze Eigenbedarf gedeckt bzw. auch ein Überschuß produziert werden.

Stromanbieter übernehmen Strom

Da mittlerweile auch die großen Stromversorger das Potential vieler einzelner netzgekoppelter Kleinanlagen erkannt haben, bieten einige, spezielle auf den privaten Bereich abgestimmte Modelle zur Errichtung und Stromabnahme. Beispielsweise gibt es beim Verbund seit 2009 ein so genanntes „Solar-Strom-Paket“, über das das größte Elektrizitätsunternehmen des Landes die Planung, die Errichtung und den Bau von Photovoltaikanlagen auf Privathäuser organisiert.


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Datum: 07.03.2013

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