Ein Paradies für Bienen

Spätestens Anfang März hört man es wieder, das fleißige Summen der Bienen und Hummeln Welche Blumen und Pflanzen die wichtigen Honigmacher besonders anziehen und warum Natürlichkeit beim Gärtnern so wichtig ist, erfahren Sie hier.

"Wenn die Bienen aussterben hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben." Wovor Albert Einstein bereits früh warnte, beschäftigt in den letzten Jahren immer mehr Biologen, Wissenschaftler und Imker: Ein zunehmendes Bienensterben in Europa und den USA. Die meisten Pflanzen brauchen die Bienen zur Bestäubung und damit Fortpflanzung, ein Aussterben dieser Tierchen wäre für die gesamte Natur und damit auch für den Menschen fatal.

Bienen lieben diese Blumen

Persönlich können wir zwar nicht sehr viel zum Stopp eines Bienensterbens beitragen, doch wir können den Vorhandenen einen guten Lebensraum in unseren Gärten und Parkanlagen bieten. So sind es im frühen Frühjahr zum Beispiel die Hyazinthen, der Krokus und die Schneeheide, die von den Bienen heiß geliebt sind. Diese Blumen können übrigens auch im Blumenkasten am Balkon oder Außenfensterbrett gepflanzt werden, es braucht nicht unbedingt den eigenen Garten dafür. Besonders laut wird das Summen und Surren bei diesen die Trockenheit ertragenden Sommerblühern: Lavendel, Fetthenne, Steinkraut oder Mauerpfeffer.

Küchenkräuter als Bieneneldorado

Was vielleicht auf den ersten Blick unerwartet für einige von uns ist, auch blühende Kräuter wie der Borretsch, Lavendel, Salbei, Thymian oder Dost stellen eine reiche Nahrungsquelle für Bienen dar. Und auch unter den reinen Zierpflanzen haben die Bienen so einige Favoriten wie etwa die Glockenblumen, Kornblumen oder die Malven.

Natürlich gärtnern!

Was wohl jedem von uns klar sein sollte: Bienen vertragen keine Pestizide und keine Herbizide. Was wir von den großen Landwirtschaftsbetrieben verlangen, sollte also auch in den zeitgemäßen privaten Gärten gelten: Gartl‘n mit der Natur – ohne Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln oder Unkrautvernichtern!


AutorIn:

Datum: 29.03.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Schädlinge und Nützlinge

Ärgern Sie sich auch Jahr für Jahr über den Salat, der gestern noch frisch-grün aus der Erde schaute und heute schon wieder abgefressen ist? Hier finden Sie Tipps und Tricks wie Sie den Biestern zu Leibe rücken können.

Insektenhotels sind ein künstlich geschaffener Nist- und Überwinterungsplatz für Nützlinge verschiedenster Art. Diese hausähnlichen Gebilde bestehen aus mehreren Stockwerken und einem Dach. Sie können gekauft oder selbst gebaut werden.

Als natürliches Antibiotikum ist er vielen bereits bekannt. Doch Knoblauch ist nicht nur ein sehr gesundes Lebensmittel,er gilt auch nicht umsonst als der beste Freund des Gärtners.

Die Schmetterlingsraupe des asiatischen Zünslers ist ein wahrer Buchsbaum-Killer. Leider helfen bei einem Befall selbst chemische Keulen nicht mehr viel. Was sie wirklich tun können, erfahren Sie hier.

Der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln ist für Mensch, Tier und Umwelt problematisch. Viel sinnvoller ist es, Nützlinge im eigenen Garten zu fördern und natürliche Mittel zur Schädlingsbekämpfung einzusetzen.

Sie arbeiten unterirdisch, lassen sich nur ungern blicken, und sind schwer zu fangen. Lesen Sie hier, was Sie tun können, um die ungebetenen Gäste aus dem Garten zu vertreiben oder zu beseitigen, sei's mechanisch oder chemisch.

Für manche mögen Sie süß aussehen, zu Gesicht bekommt man sie aber ohnedies nicht: Die Rede ist von Wühlmäusen, die mit ihrem unterirdischen Treiben erheblichen Schaden an Pflanzen und Rasen verursachen, und Kleingärtner zum Verzweifeln bringen können.

Mit der schönen Jahreszeit kommt auch die Freude auf den eigenen Garten. Doch nicht nur Garten- und Terassenbesitzer erfreuen sich an neuen Pflanzen - auch die Schädlinge wie der Rüsselkäfer. Lesen Sie hier, was Sie dagegen tun können.

Die Liste der Geheimrezepte gegen Schnecken ist groß und manche Maßnahme zur Schneckenbekämpfung ist einmal erfolgreich, während sie unter anderen Bedingungen kläglich versagen kann.