Sanierungsscheck - noch ist Geld im Topf!

Mit Stand 30.10.2017 stehen den Sanierungswilligen in Österreich noch 18,7 Mio. Euro an Förderungsmitteln zur Verfügung. Bisher wurden privaten Wohnbau wurden bereits 5.910 im privaten Wohnbau und 210 Anträge im gewerblichen Bereich gestellt.

Im Rahmen der Sanierungsoffensive wurden seit dem Start im Jahr 2009 mehr als 113.300 private Häuser und Wohnungen sowie 4.300 Betriebe thermisch saniert. Förderungen von rund 627 Millionen Euro haben Investitionen von 4,6 Milliarden Euro ausgelöst und 22,2 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Noch bis Ende des Jahres haben Sie Zeit, Ihren Antrag zu stellen.

Kriterien und Voraussetzungen

Die Förderkriterien 2017 bieten einen verstärkten Anreiz für qualitativ hochwertige Sanierungen und den Einsatz von neuen, innovativen Technologien. Für Mustersanierungen bei Einfamilienhäusern gibt es eine Förderung von bis zu 8.000 Euro. Nach der Sanierung muss in diesem Fall ein Heizwärmebedarf von maximal 40 kWh pro m2/Jahr erreicht werden. Die Beheizung muss zu mindestens 80 Prozent durch erneuerbare Energieträger erfolgen. Vorgesehen sind zudem Maßnahmen wie die Dämmung mit nachwachsenden Rohstoffen, Fenstertausch, außenliegende Beschattung, saisonaler Wärmespeicher, Lüftungssystem inklusive Wärmerückgewinnung, Stromspeicher in Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage, E-Ladestation für Elektrofahrzeuge oder Dachbegrünung. Mindestens zwei dieser Maßnahmen müssen umgesetzt werden.

 

Welche Projekte werden bezuschusst?

Die zentrale Fördervoraussetzung ist, dass das jeweilige Gebäude zum Zeitpunkt der Antragsstellung älter als 20 Jahre ist (Datum der Baubewilligung). Die förderungsfähigen Kosten setzen sich aus den Kosten für das Material, die Montage sowie für die Planung zusammen. Hier ein paar Beispiele:

 
  • Dämmung der Außenwände
  • Dämmung der obersten Geschoßdecke bzw. des Daches
  • Dämmung der untersten Geschossdecke bzw. des Kellerbodens
  • Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren
  • Außenliegende Beschattung
  • Lüftungssysteme inkl. Wärmerückgewinnung
  • Stromspeicher in Kombination mit PV-Anlage
  • Dachbegrünung
  • Nur bei Mustersanierungen: Umstellung des Heizungssystems auf Holzzentralheizung, Wärmepumpe, Nah-/Fernwärme, thermische Solaranlage

Auch die Kosten für Planung (z. B. Energieausweis), Bauaufsicht und Baustellengemeinkosten werden im Sanierungsscheck als förderungsfähige Kosten anteilig anerkannt.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Förderung wird in Form eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Investitionskostenzuschusses vergeben. Planungskosten werden mit max. 10 % aller förderungsfähigen Kosten bei der Berechnung der Förderung berücksichtigt. Abhängig von der durchgeführten Sanierungsmaßnahme und der daraus resultierenden Reduktion des Heizwärmebedarfs gelten die folgenden maximalen Förderungshöhen:

  • Mustersanierung: max. 8.000 Euro.  
  • Umfassende Sanierung klimaaktiv Standard: 5.000 Euro
  • Umfassende Sanierung guter Standard: 4.000 Euro
  • Teilsanierung 50 %: 3.000 Euro

Für alle Sanierungen außer der Mustersanierung gibt es einen maximalen Zuschlag von 1.000 Euro bei der Verwendung von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen (mind. 25 % aller gedämmten Flächen).

 

Wie komme ich zur Förderung?

Seit dem 03.03.2017 und noch bis 31.12.2017 können Privatpersonen bei den Bausparkassen und in den Bankfilialen um Zuschüsse ansuchen. Unternehmen können ihre Förderanträge online bei der KPC-Kommunalkredit Public Consulting stellen.

 
 


AutorIn:

Datum: 02.11.2017

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  • umwelt schrieb am 09.03.2017 08:57:36

    Wenn wir uns die sachen die Saniert und gebaut werden anschauen kommt uns das Grauen.
    Wenn wer Platen in die Mauer gibt und sich einreden lässt das dass dicht ist der irrt gewaltig und lässt sich ermorden, (wer glaub das die Natur bei denen auf hört sich zu bewegen der hat sich schon gewaltig geirrt). Und dann noch Sondermüll auf die Wände drauf gibt der erstickt die Mauern sowie so, warum haben die Alten (vorgeher Generation) anders gemacht als wir jetzt, die haben es schon gewusst warum.
    Ob bei Neubauen oder bei Altbauten die Wände müßen Atmen, und nicht Sondermüll verarbeiten u. dann sich wundern warum der Giftigste Schimmel in den Wohnungen ist, und die Sockeln Nass sind das der Sondermüll von den Wänden herunter fällt., (Zwischen den Sondermüll und Wand entsteht dadurch Wasserfall, Tierzucht die auch in den Wohnbereichen kommen wo sich dann alle wundern). Auch wissen wir das die Versicherungen bei Großschäden aussteigen, weil nicht Natürlicher Putz (Material) im inneren und Äußerem genommen wurde. Natürlicher Putz ist reines Gesteine OHNE Chemie die es in Sack Form gibt, den haben schon sehr viele der kommt nicht von Österreich da diese verschiedenen Gesteins arten nicht alle bei uns gibt, ist schon seit 7 Jahren im Deutschen Raum erhältlich, hat 5 Funktionen, (wärmedämmend, schalldämmend 25 dB (bei 3 cm / 500 Hz), wasserhemmend (lässt kein Wasser hinein holt Wasser aus den Wänden), feuerresistent F90, atmungsaktiv,
    Da es kein Sondermüll ist ist die Entsorgung des übergeblieben Putzes sehr leicht der Mutter Erde zurück zu geben. Haftet gut auf Fassaden, Trägern, Säulen, Grob- und Feinputz, Ziegeln, Bims, Gasbeton, Bruttobeton und angestrichenen Oberflächen.
    BEI NEUBAUTEN schon von der Fundament Platte unter kannte verwenden