Sanierungsscheck wieder gestartet

Von der Dämmung der Außenwände und dem Fenstertausch bis zur Integration einer Solaranlage: Für diese und andere Maßnahmen gibt es auch heuer wieder Förderungen. Die Aktion läuft bis Ende des Jahres.

 

Heuer stehen wieder 43,5 Millionen Euro zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Förderaktionen in den Bundesländern. Im Rahmen der Sanierungsoffensive wurden seit dem Start im Jahr 2009 mehr als 113.300 private Häuser und Wohnungen sowie 4.300 Betriebe thermisch saniert. Förderungen von rund 627 Millionen Euro haben Investitionen von 4,6 Milliarden Euro ausgelöst und 22,2 Millionen Tonnen CO2 eingespart.

Kriterien und Voraussetzungen

Die Förderkriterien 2017 bieten einen verstärkten Anreiz für qualitativ hochwertige Sanierungen und den Einsatz von neuen, innovativen Technologien. Für Mustersanierungen bei Einfamilienhäusern gibt es eine Förderung von bis zu 8.000 Euro. Nach der Sanierung muss in diesem Fall ein Heizwärmebedarf von maximal 40 kWh pro m2/Jahr erreicht werden. Die Beheizung muss zu mindestens 80 Prozent durch erneuerbare Energieträger erfolgen. Vorgesehen sind zudem Maßnahmen wie die Dämmung mit nachwachsenden Rohstoffen, Fenstertausch, außenliegende Beschattung, saisonaler Wärmespeicher, Lüftungssystem inklusive Wärmerückgewinnung, Stromspeicher in Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage, E-Ladestation für Elektrofahrzeuge oder Dachbegrünung. Mindestens zwei dieser Maßnahmen müssen umgesetzt werden.

 

Welche Projekte werden bezuschusst?

Die zentrale Fördervoraussetzung ist, dass das jeweilige Gebäude zum Zeitpunkt der Antragsstellung älter als 20 Jahre ist (Datum der Baubewilligung). Die förderungsfähigen Kosten setzen sich aus den Kosten für das Material, die Montage sowie für die Planung zusammen. Hier ein paar Beispiele:

 
  • Dämmung der Außenwände
  • Dämmung der obersten Geschoßdecke bzw. des Daches
  • Dämmung der untersten Geschossdecke bzw. des Kellerbodens
  • Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren
  • Außenliegende Beschattung
  • Lüftungssysteme inkl. Wärmerückgewinnung
  • Stromspeicher in Kombination mit PV-Anlage
  • Dachbegrünung
  • Nur bei Mustersanierungen: Umstellung des Heizungssystems auf Holzzentralheizung, Wärmepumpe, Nah-/Fernwärme, thermische Solaranlage

Auch die Kosten für Planung (z. B. Energieausweis), Bauaufsicht und Baustellengemeinkosten werden im Sanierungsscheck als förderungsfähige Kosten anteilig anerkannt.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Förderung wird in Form eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Investitionskostenzuschusses vergeben. Planungskosten werden mit max. 10 % aller förderungsfähigen Kosten bei der Berechnung der Förderung berücksichtigt. Abhängig von der durchgeführten Sanierungsmaßnahme und der daraus resultierenden Reduktion des Heizwärmebedarfs gelten die folgenden maximalen Förderungshöhen:

  • Mustersanierung: max. 8.000 Euro.  
  • Umfassende Sanierung klimaaktiv Standard: 5.000 Euro
  • Umfassende Sanierung guter Standard: 4.000 Euro
  • Teilsanierung 50 %: 3.000 Euro

Für alle Sanierungen außer der Mustersanierung gibt es einen maximalen Zuschlag von 1.000 Euro bei der Verwendung von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen (mind. 25 % aller gedämmten Flächen).

 

Wie komme ich zur Förderung?

Seit dem 03.03.2017 können Privatpersonen bei den Bausparkassen und in den Bankfilialen um Zuschüsse ansuchen. Unternehmen können ihre Förderanträge online bei der KPC-Kommunalkredit Public Consulting stellen. Die Aktion läuft so lange, wie Geld im Fördertopf ist.

 
 


AutorIn: (03.03.2017), ursprüngl. (25.02.2014)


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  • Alexandra schrieb am 19.03.2017 22:15:06

    Generell gibt es für Altbauten in Wien einen eigenen Fonds, der unter anderem auch Sanierungen finanziert - den Wohnfonds Wien, die auch Prüfungen durchführen. Für die Sanierung selbst empfiehlt es sich dann, direkt einen Baumeister in Wien zu beauftragen, der mit Fixpreisen arbeitet und nicht am Ende mit einer riesigen Rechnung daherkommt. Kann in dieser Hinsicht den Baumeister König Heinrich http://www.koenig-heinrich.at wärmstens empfehlen, über die habe ich bisher ausschließlich positives gehört, und sie führen kostenlose Besichtigungen durch. Man kann also ganz unverbindlich einmal die Situation erkunden und dann entscheiden, ob eine Sanierung sich rentiert (und vom Fonds gedeckt ist).

  • umwelt schrieb am 09.03.2017 08:57:36

    Wenn wir uns die sachen die Saniert und gebaut werden anschauen kommt uns das Grauen.
    Wenn wer Platen in die Mauer gibt und sich einreden lässt das dass dicht ist der irrt gewaltig und lässt sich ermorden, (wer glaub das die Natur bei denen auf hört sich zu bewegen der hat sich schon gewaltig geirrt). Und dann noch Sondermüll auf die Wände drauf gibt der erstickt die Mauern sowie so, warum haben die Alten (vorgeher Generation) anders gemacht als wir jetzt, die haben es schon gewusst warum.
    Ob bei Neubauen oder bei Altbauten die Wände müßen Atmen, und nicht Sondermüll verarbeiten u. dann sich wundern warum der Giftigste Schimmel in den Wohnungen ist, und die Sockeln Nass sind das der Sondermüll von den Wänden herunter fällt., (Zwischen den Sondermüll und Wand entsteht dadurch Wasserfall, Tierzucht die auch in den Wohnbereichen kommen wo sich dann alle wundern). Auch wissen wir das die Versicherungen bei Großschäden aussteigen, weil nicht Natürlicher Putz (Material) im inneren und Äußerem genommen wurde. Natürlicher Putz ist reines Gesteine OHNE Chemie die es in Sack Form gibt, den haben schon sehr viele der kommt nicht von Österreich da diese verschiedenen Gesteins arten nicht alle bei uns gibt, ist schon seit 7 Jahren im Deutschen Raum erhältlich, hat 5 Funktionen, (wärmedämmend, schalldämmend 25 dB (bei 3 cm / 500 Hz), wasserhemmend (lässt kein Wasser hinein holt Wasser aus den Wänden), feuerresistent F90, atmungsaktiv,
    Da es kein Sondermüll ist ist die Entsorgung des übergeblieben Putzes sehr leicht der Mutter Erde zurück zu geben. Haftet gut auf Fassaden, Trägern, Säulen, Grob- und Feinputz, Ziegeln, Bims, Gasbeton, Bruttobeton und angestrichenen Oberflächen.
    BEI NEUBAUTEN schon von der Fundament Platte unter kannte verwenden

  • umwelt schrieb am 09.03.2017 08:53:56

    Ich höre ständig von Förderungen, Was sind Förderungen??? wer weis das????
    Ich haben bis her immer einen Kredit bekommen aber nie und niemals eine Förderung!!!!
    WARTE auf eine vernünftige Antwort.

  • Charles schrieb am 15.12.2016 03:20:19

    Aufmerksamkeit!!!

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    Ramsay Hill Finance Plc Ansprechpartner:

    Kontakt E-Mail: ramsayhillfinance@yandex.com oder ramsayhillfinance@usa.com
    Website: http://ramsayhillfinance.wixsite.com/mysite

    Vielen Dank für Ihre Zeit, wünschen Ihnen das Beste ...

    Dein,
    Chris Junge
    Öffentlichkeitsarbeit
    Ramsay Hill Finanzierung Plc

  • Redaktion schrieb am 09.11.2015 11:28:14

    Hallo Herr Eisner!
    Grundsätzlich ist zwischen Bundes- und Landesförderung zu unterscheiden. Der Bund vergibt den "Sanierungsscheck", der relativ unkompliziert abgewickelt wird. Die Landesförderungen werden von der jeweiligen Landesregierung vergeben und unterscheiden sich je nach Bundesland, wo das Haus saniert wurde. In NÖ haben Sie zum Beispiel die Möglichkeit, um einen geförderten Kredit anzusuchen. Zusätzlich kann in einigen Gegenden auch regionale Zuschüsse von Gemeinden, Städten und einzelnen Energieversorgern beantragt werden.

    Der Topf für den Sanierungsscheck ist in diesem Jahr schon zur Gänze ausgeschöpft, auch der Handwerkerbonus muss für 2016 erst beschlossen werden und wurde in diesem Jahr bereits gänzlich vergeben. Normalerweise wird im Frühjahr beschlossen, ob und in welcher Höhe Sanierungsförderungen im laufenden Jahr vergeben werden.

    Beachten Sie, dass manche Stellen eine Ist-Berechnung im Rahmen des Energieausweises benötigen, BEVOR mit den Maßnahmen begonnen wurde. Die Förderlandschaft und -bedingungen ändern sich laufend. Am besten informieren Sie sich bei der zuständigen Förderungsstelle ihres Bundeslandes. Auch die Firma Windhager hat kürzlich ein Tool veröffentlicht, mit dem Sie sich online einen Überblick verschaffen und einen Selbstcheck durchführen können: http://www.wohnnet.at/finanzieren/foerderungen/kostenloser-foerder-service-von-windhager-6757485

    Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Einreichung!

  • Philipp Eisner schrieb am 08.11.2015 12:56:33

    Guten Tag,
    Ich habe im letzten Jahr ein Haus Baujahr 1970 gekauft und dieses Saniert.
    -Austausch der Heizung von Öl auf Gas-Brennwert
    -Installation Heizungsunterstützende Solaranlage
    -Austausch aller Fenster und Zugangstüren
    -Austausch Dach
    alle Arbeiten wurden von einer Fachfirma ausgeführt und können mit Rechnungen belegt werden.
    Meine Frage, welche Förderung steht mir zu und wie komme ich zu dieser??