Barrierefrei umbauen - Warum nicht gleich?

Barrierefreiheit ist für alle ein Thema. In den nächsten 20 Jahren wird der Anteil der über 60-Jährigen auf 30 Prozent ansteigen. Bei Sanierung und Zubau sollte auch gleich an die Barrierefreiheit gedacht werden.

Innerhalb der nächsten 20 Jahre wird der Anteil der über 60-Jährigen auf 30 Prozent ansteigen. Das heißt auch, dass immer mehr Menschen altersbedingte Änderungen in ihrem Wahrnehmungs- und Mobilitätsverhalten erleben werden. Aber: Barrierefreies Wohnen ist nicht nur ein Thema für die ältere Bevölkerung, sondern geht vom Prinzip aus, dass sich die Bedürfnisse mit den Lebensphasen ändern. Wer beispielsweise jetzt eine Badewanne einbauen will, in absehbarer Zeit aber eine fußbodenebene Duschlösung benötigt, sollte ein Bausystem wählen, bei dem die Installationen später nicht völlig neu verlegt werden müssen. Das ist technisch leicht machbar und kostet einen Bruchteil eines nachträglichen Umbaus.

Hier einige Beispiele, wie auf die Herausforderungen des barrierefreien Bauens im Detail eingegangen werden kann:

  • Aus einem alten Bad und einem daneben liegenden WC lässt sich durch Entfernen einer Zwischenwand ein barrierefreier, großzügiger Sanitärraum machen.
  • Nach außen aufgehende WC-Türen sind für alle leichter zu bedienen.
  • Der Boden von Badewannen und Duschtassen sollte sich mit dem umliegenden Fußboden auf einer Höhe befinden.
  • Auf Türschwellen sollte möglichst verzichtet, eine Durchgangsbreite von mind. 80 cm (besser 90 cm) Standard sein.

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Datum: 30.01.2013

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