Ärgern Sie sich auch Jahr für Jahr über den Salat, der gestern noch frisch-grün aus der Erde schaute und heute schon wieder abgefressen ist? Schon wieder ist er den Schnecken zum Opfer gefallen.
Einen Garten ganz ohne Schädlinge und Pflanzenkrankheiten gibt's leider nicht! Aber: man kann etwas dafür tun, um es den kleinen Biestern nicht allzu leicht zu machen. Grundsätzlich gilt: Ein gesunder Boden, der nicht überdüngt ist, wird mit Schädlingen und Krankheiten meist selber fertig - ebenso wie starke Pflanzen.
Treten doch einmal Störungen im Lebensraum Garten auf, sollte man sich zunächst Gedanken machen, was denn die Ursache sein könnte:
- Ist der Boden überdüngt? Zu viel Dünger kippt das Gleichgewicht. Kompost, organischer Dünger und Algenkalk hingegen versorgen den Boden mit den notwendigen Nährstoffen, so dass Sie auf chemischen Dünger verzichten können. Gründüngung und Mulchen trägt ebenfalls zur Bodenverbesserung bei und unterdrückt zudem die Ausbreitung von Unkraut.
Doch Vorsicht: Dicke Mulchdecken sind sehr beliebte Verstecke für Nacktschnecken. Besser ist, Sie erneuern die Mulchschicht öfter.
- Sind die Pflanzen zu eng gesetzt? Sind die Standortansprüche an Luft, Sonne, Schatten, Trockenheit, Feuchtigkeit und pH-Wert des Bodens nicht erfüllt? Gibt es stauende Nässe? Sie ist für alle Pflanzen Gift! Regelmäßiges Auflockern des Bodens sorgt für gute Belüftung und schafft beste Voraussetzungen für gesundes Pflanzenwachstum. Aufkommendes Unkraut können Sie dabei gleich entfernen.
- Haben Sie Monokulturen im Nutzgarten? Diese sind wesentlich anfälliger für Schädlinge und Krankheiten. Pflanzenvielfalt und Mischkulturen mit den richtigen Nachbarpflanzen sind der beste Schutz.