Fenster sind der Hauptangriffspunkt bei Einbrüchen. Sie werden in Sekunden mit einem Schraubendreher ausgehebelt. Mit mechanischen Verbesserungen kann ein guter Standard erreicht werden. Sicherheitsfenster gibt es in zwei Widerstandsklassen
Die Widerstandsklassen
• Widerstandsklasse 1 (WK1):
Diese Fenster bieten einen Grundschutz gegen körperliche Gewalt wie etwa das Gegentreten, Gegenspringen etc.
• Widerstandsklasse 2 (WK2):
Diese Fenster halten zusätzlich vor Angriffen mit Schraubendrehern, Zangen oder Keilen stand.
Die Pluspunkte beim Sicherheitsfenster
• Sicherheitsverschlussteile aus gehärtetem Stahl in den Eckbereichen: das schützt gegen ein Aushebeln des geschlossenen oder gekippten Fensters.
• starke, einbruchhemmende Verbundgläser mit Sicherheitsfolie: sie erschweren durch ihren speziellen Aufbau das Durchschlagen der Scheibe.
• Druckknopfgriffe verhindern das Verschieben des Beschlages.
• Anbohrschutz … verhindert das Aufbohren von außen.
Das Glas
Der schwächste Punkt beim Fenster ist meist das Glas. Ein Verbundsicherheitsglas schützt nicht nur gegen Einbrecher, sondern auch vor Verletzungen bei Bruch. Das Verbundsicherheitsglas besteht aus zwei Einzelgläsern, die durch sehr zähe, widerstandsfähige Folien verbunden sind. Wird die Scheibe beschädigt, bleiben die Splitter auf der Folie haften. Gemäß der Einteilung in die Sicherheitsklassen wird Verbundsicherheitsglas als durchwurfhemmendes Glas eingestuft.