Tonböden werden landläufig als "schwere Erde" bezeichnet. Sie sind nass und klebrig. Im Frühjahr dauert es lange, bis die Erde trocknet und sich erwärmt. Ist es zu nass im Boden, so leiden die Pflanzenwurzeln an Sauerstoffmangel. Tonböden müssen gelockert werden. Am besten gräbt man im Spätherbst um, damit die Schollen mit Hilfe der Sprengkraft des Frostes aufgebrochen werden.
Alternativen:
Auch eine Düngung mit Gartengips (Kalziumsulfat, in Gartencentern zu erhalten) unterstützt die Behandlung. In schwierigen Fällen ist das Verlegen von Dränagerohren die letzte Möglichkeit, um den Boden zu entwässern.Das ist jedoch schon eine Menge Aufwand und Profihilfe ist wahrscheinlich ratsam.
Bestimmte Pflanzen bescheren auf Tonböden jedoch reinstes Gartenglück:
Folgende Gehölze vertragen schwere, tonige Böden:
- Hartriegel
- Hasel
- Perückenstrauch
- Weißdorn
- Pfaffenkapperl
- Stechpalme
- Kerria
- Vogelkirsche
Folgende Stauden vertragen schwere, tonige Böden:
- Aster
- Astilbe
- Sterndolde
- Silberkerze
- Sonnenbraut
- Sonnenauge
- Indianernessel
- Jakobsleiter
- Lungenkraut
- Sonnenhut
- Goldrute
- Kirschlorbeer
- Wolliger Schneeball
- Weigelia