Vorsorgewohnungen sind gerade in den letzten einenhalb Jahren zu einer besonders attraktiven Anlagealternative geworden. Der Grund: Waren die möglichen Erträge in der Zeit vor der Wirtschaftskrise für zahlreiche Anleger viel zu niedrig, so gibt man sich, nachdem die Aktienwerte reihenweise in den Keller gefallen waren, gerne mit vielleicht geringeren, aber eingermaßen berechenbaren Renditen "zufrieden".
Das Konzept der Vorsorgewohnung sieht vor, dass man anstatt in Immobilienwertpapieren zu investieren, eine Wohnung kauft. Diese Wohnung wird vermietet und aus den Mieteinnahmen zahlt man den Kredit zurück. Eine Vorsorgewohnung kann Ihnen zur deutlichen Aufbesserung Ihres Einkommens im Alter beitragen.
Das Risiko
Das Risiko bei einer Vorsorgewohnung besteht aus zwei Faktoren. Erstens können die Zinsen für den Kredit steigen, wie das natürlich auch bei jeder herkömmlichen Finanzierung mit längerer Laufzeit passieren kann. Und zweitens kann die Wohnung auch einige Zeit leer stehen und damit die Mietzahlungen ausfallen. Ansonsten ist eine Investition in Immobilien eine sehr stabile Sache. Vor allem in neue Immobilien wo man keine Sanierungsüberraschungen erlebt.
Der Ertrag und Ihre Zusatzrente
Fast alle Großbanken verfügen über eigene Vorsorgewohnungs-Projekte. Je nach Anbieter wird über den Mietertrag innerhalb von zehn Jahren der Ankaufspreis der Wohnung gedeckt. Der Ertrag bei Vorsorgewohnungen ergibt sich durch die Kombination aus Mieteinnahmen, Wertsteigerung und Nutzung steuerlicher Vorteile.
Ist der Kredit getilgt, so stehen die Mieteinnahamen selbstverständlich voll und ganz als Zusatzeinkommen (muss natürlich versteuert werden) zur Verfügung. Braucht man Geld auf einen Schlag, kann die Wohnung die verkauft werden. Letzteres funktioniert natürlich auch, wenn man schon in der Finanzierungsphase finanziell ins Schleudern kommt.