Endlich! Die erste eigene Wohnung

Endlich ausziehen! Nichts ist so spannend und gibt ein so gutes Gefühl, wie die ersten eigenen vier Wände. Was die typische Starterwohnung ausmacht, und wie das eigene kleine Zuhause gemütlich wird.

Je weiter wir in den Süden Europas kommen, desto länger bleiben die „Kinder“ im Hotel Mama. Laut einer aktuellen Eurostat-Erhebung ziehen die norwegischen Jugendlichen im Schnitt bereits mit 19 Jahren von zuhause aus. Dem gegenüber stehen die unangefochtenen Spitzenreiter im daheim-wohnen-bleiben, die Kroaten mit 32 Jahren. Österreich liegt mit etwas über 25 im europäischen Mittelfeld. Allen Ländern ist übrigens eines gemeinsam: Die männlichen Nachkommen ziehen später aus, als die weiblichen.

Hauptsache multifunktional und flexibel

Sind die ersten leistbaren vier Wände endlich gefunden – zumeist handelt es sich um eine Garconniere oder eine kleine Zweizimmerwohnung – geht’s ans Einrichten. Und da das Geld in diesem Lebensphase meist spärlich gesät ist, wird eben zusammengewürfelt. Von der Oma die Kommode, von der Mama die Gästecouch und auf irgendeiner Versteigerungsplattform im Netz findet sich sicher noch ein netter Teppich, der das Ganze ein bisschen wohnlicher macht. Besonders wichtig bei Neukäufen: Auf flexible Modulmöbel setzen! Die können nicht nur perfekt kombiniert und umfunktioniert werden, sie gehen auch einfacher mit in die nächstgrößere Behausung.

Das Wichtigste beim Einrichten: Es muss praktisch sein, jeder Quadratmeter in der Wohnung optimal genutzt werden. Die ausziehbare Couch oder noch besser ein Klappbett machen aus dem Wohnzimmer im Handumdrehen das Schlafrefugium. Ist eine Nische im Raum vorhanden, kann das Bett auch hinter einem Vorhang versteckt werden. Gerade am Anfang gilt: Weniger ist mehr – ob aus einer Not heraus oder einfach, weil es aus Prinzip nicht so ausschauen soll, wie bei den Eltern… Da dürfen die Klamotten schon mal in der an die Wand montierten Apfelkisten verschwinden und der Schreibtisch neben dem Laptop Platz für die Mikrowelle bieten, weil die Küche schlicht zu klein ist.

Versicherung nicht vergessen!

Ein notwendiger Fakt, der bei aller Freude über die erste Wohnung nicht vergessen werden darf, ist die Haushaltsversicherung. Sie bietet Entschädigung bei verschiedenen Schäden oder nach einem Einbruch. Empfehlenswert ist auch eine Privathaftpflichtversicherung, die Schäden abdeckt, die Dritten zugefügt werden. Also, früh genug mit einem Versicherungsvertreter sprechen und den nötien Schutz des Eigentums veranlassen!


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Datum: 29.11.2017

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