Die sieben goldenen Regeln fürs Traumbad

Wieviele Personen werden unser Bad benutzen? Wie lange werden wir in der Wohnung bleiben? Wie viel Platz steht uns zur Verfügung und kann ich diesen vielleicht erweitern? Wir haben die wichtigsten, die "goldenen" Regeln zur Badplanung.

Ein normaler Wohnraum kann rasch und einfach umgestaltet werden, wenn sich herausstellt, dass die Wohnsituation nicht (mehr) perfekt ist. Da wird der Schrank an einer anderen Stelle platziert, die Sitzgarnitur verstellt oder die Leseecke verlegt und mit einer neuen Stehleuchte verschönert.

Veränderung nicht so einfach

Im Bad ist das schon komplizierter, wenn nicht gar unmöglich - auf jeden Fall aber teurer und mit mehr Aufwand verbunden. Sie sollten sich also bei der Badplanung von Beginn an ganz klar entscheiden, was wo hin soll. Denken Sie dabei auch einige Jahre nach vorne: Passt das für uns auch noch in fünf oder zehn Jahren? Werde ich das in einiger Zeit auch noch schön finden? Sieht das nur gut aus, oder hält es auch ein paar Jahre? Ist mir dieses Detail den finanziellen Aufwand wirklich wert? Ist der Raum auch wirklich groß genug? Für die Planung eines Bades ist es immer entscheidend, wie viele und welche Personen diesen Raum regelmäßig benutzen werden. Ein Bad für Kleinkinder muss anders gestaltet sein, als ein Bad für ältere oder behinderte Menschen. Sind dafür alle Vorkehrungen mit eingeplant?

Die sieben goldenen Regeln

  1. Nehmen Sie sich genügend Zeit für die Planung und lassen Sie verschiedene Experten ran. Umso kleiner das Bad, desto besser muss es geplant sein.
  2. Wie viel Platz wollen Sie in Ihrem Bad? Jede Ecke und Nische bietet die Möglichkeit für praktischen Stauraum. Am Markt sind entsprechende Badmöbel zu finden, die nahezu jeden Quadratzentimeter ausnutzen.
  3. Nachdenken beim Planen: Wenn Sie Ihr Heim renovieren, ergibt sich oft die Möglichkeit das bisherige kleine Bad durch die Zusammenlegung mit einem angrenzenden Zimmer zum großen Traumbad zu machen. Oder lässt sich eine Wand verschieben? Schon zwei Quadratmeter mehr im Bad geben ein großartiges Raumgefühl und fehlen im Wohnraum kaum.
  4. Achten Sie auf eine ordentliche Belüftung im Badezimmer. Die Tür sollte mit einem Zuluftgitter ausgestattet sein und ein Ventilator ist unumgänglich. Am besten ist freilichnoch immer das Fenster im Bad.
  5. Setzen Sie auf Markenware.Schienen von Duschwänden, Armaturen oder Accessoires wie Handtuchhalter können kaputtgehen. hr Bad bleibt nur schön, wenn Sie die originalen Teile nachkaufen können. Dazu brauchen Sie Hersteller, die auch in der Zukunft noch am Markt sein werden.
  6. Wägen Sie gut ab, ob Sie mit "Nachtbarschaftshilfe" arbeiten oder nicht. Verarbeitungsfehler führen sehr schnell zu Schäden, die man nicht sofort sieht,die aber erhebliche Probleme machen können.
  7. Wohndauer: Beziehen Sie die geplante Dauer der Badnutzung mit ein. Je nachdem, wie lange Sie vorhaben, in der Wohnung oder dem Haus zu bleiben, können Sie auch auf mitnehmbare Dinge setzen. Es gibt tolle Duschen, Dampfbäder und Whirlpools, die selbststehend sind, nicht eingefliest werden müssen und daher auch leicht übersiedelbar sind.
 
 


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Datum: 25.08.2016

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  • Urs schrieb am 01.12.2015 17:15:34

    Sehr gute Tipps zum Planen eines Badezimmers! Eine gute Planung ist auch beim Aufstellen einer freistehenden Badewanne nötig!

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