Beton und Stahlbeton im Hausbau

Beton ist ein künstliches Gestein und wird aus Wasser, Zement, natürlichen oder künstlichen Zuschlafstoffen und Betonzusätzen hergestellt. Im frischem Zustand ist Beton formbar, durch komplexe chemische Prozesse härtet Beton nach einiger Zeit völlig aus.

 

Für folgende Einsätze und Konstruktionen kann Beton- bzw. Stahlbeton im Bereich des Rohbaues verwendet werden:

  • Wände, bewehrt und unbewehrt
  • Stiegen und Podeste, Betonstufen, jeweils gerade oder gewendelt
  • Betondecken wie z.B. Stahlbetonplattendecken, Stahlbeton-Elementdecken, Plattenbalkendecke
  • Kragplatten z.B. für Balkone
  • Bei Balken und Säulen, die in Wandbereichen, liegen wird nur der herausragende Teil verrechnet. Der “unsichtbare” Teil ist Bestandteil der Wände
  • Unterlagsbeton
  • Gefällsbeton ist eine Betonschicht, deren ungleiche Dicken ein Oberflächengefälle zur Folge haben (z.B. Wasserablauf, Badezimmer etc.)
  • Schutzbeton (um z.B. Isolierungen zu schützen wird eine Betonschicht aufgebracht)
  • Sockel- und Maschinenfundamente aller Art
  • Schächte und Kollektoren jeglicher Art

Bei nicht unterkellerten Rohbauten auch für:

  • Fundamente (Streifenförmig, als Platte ausgebildet, bewehrt und unbewehrt)
  • Bodenauswechslung oder Auffüllen von Gruben und Hohlräumen
  • Sauberkeitsschichten unter Betonfundamenten
  • Bodenplatten

Preisvergleich

Beton und Stahlbeton wird auch in jenen Bereichen eingesetzt, wo mit herkömmlichen Bauweisen (z.B. Fertigteilüberlager) statisch und auch von der Dimensionierung nicht mehr das Auslangen gefunden wird.Überlegen Sie, ob für einzelne tragende Bauelemente die Ausführung in Beton- bzw. Stahlbeton nicht doch die kostengünstigste Lösung ist.

 

AutorIn:

Datum: 09.07.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Baustoffe

Die Bauwerksabdichtung Maximo 1K BF aus dem Hause Murexin ist umweltfreundlich, verarbeitungsfertig und sehr ergiebig. Zusätzlich kann im Vergleich zu Bitumenprodukten rund 50 Prozent an Material gespart werden.

Nägel und Holzleim adé? Ein Forscherteam an der Bieler Fachhochschule (Schweiz) hat ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Holz schweißen lässt. Die Technik ist prinzipiell sehr einfach, nur der „Schweißapparat“ würde wohl jeden Hobbywerkraum sprengen.

Genauen Materialbedarf errechnen, den Untergrund analysieren und vorbereiten, korrekt zuschneiden und schließlich die Montage. Wir haben die besten Tipps, wie die Holzverkleidung für Ihre Wände und Decken gut wird.

Für Wand- und Deckenverkleidungen aus Holz sind Profilbretter und Paneele geeignete Werkstoffe. Erfahren Sie hier mehr zu Holzverkleidungen und wie Sie bei der Montage am besten vorgehen.

Vollholz, Pressspan, OSB oder MDF – je nach Verarbeitung werden aus Holz ganz verschiedene Werkstoffe. Finden Sie hier einen Überblick über die wichtigsten Holzwerkstoffe und ihre Eigenschaften.

Der bekannteste Vertreter ist wohl das Teak, das vor einigen Jahren die heimischen Terrassen sprichwörtlich geentert hat. Doch die Tropen bieten noch viel mehr. Hier ein Überblick über die wichtigsten Edelhölzer.

Gartenwege gliedern den Außenbereich und dienen als gestalterisches Element. Bei der Wahl des Belages gilt es, neben der persönlichen Vorliebe besonders auf die Verarbeitbarkeit, Lebensdauer und Frosthärte zu achten.

Holz im Außenbereich ist den Witterungen und natürlicher Zersetzung ausgesetzt. Während tropische Hölzer wie Teak von Natur aus sehr resistent sind, werden heimische Hölzer wie Kiefer oder Fichte durch die Kesseldruckimprägnierung widerstandsfähiger.