Elektroinstallationen vorher planen statt später ärgern

Bereits in der Planungsphase sollte man sich über den derzeitigen Stand von Installationstechniken beraten lassen und die Möglichkeiten von Material und Technik nützen. Wichtig ist ein bisschen in die Zukunft zu schauen und kommende Neuerungen berücksichtigen.

Man hört es oft schon nach wenigen Monaten: "Wenn ich noch einmal bauen würde, ich würde alles anders machen!" Das Bewohnen eines Hauses funktioniert eben nicht aufgrund eines "gezeichneten" Planes. Und wer weiß wirklich, welche neuen technischen Entwicklungen in den nächsten Jahren auf uns zu kommen.

Nachträgliche Ein- und Umbauten, beispielsweise von Beschattungssystemen, Alarmanlagen, Dusche und WC im Dachboden oder auch nur eine einfache Steckdose sind nur mit entsprechend großem Aufwand möglich. Nerven, Zeit und vor allem viel Geld gehen dabei drauf.

Denken Sie ein paar Jahre voraus

Es kostet nahezu eine Bagatelle, wenn Sie bei Neubauten bzw. größeren Renovierungen ein bisschen in die Zukunft schauen. Auch wenn der Dachbodenausbau zurzeit für Sie absolut kein Thema ist.Vielleicht wird er ein Thema.

Vielleicht wollen Sie Ihr Haus auch einmal verkaufen und der Verkauf scheitert, weil der Käufer einen ausgebauten Dachboden wünscht. Besprechen Sie diese Dinge schon bei der Planung mit einem Fachmann. So genannte Leerrohre für Zu- und Abfluss des Wassers, für diverse Kabel und für den Anschluss von Heizkörpern sind in dieser Phase des Baus kein Problem und eröffnen Ihnen später alle Möglichkeiten. Leicht ausbaubare Gebäude bzw. ohne besonderen Aufwand adaptierbare Räume steigern den Wert Ihres Hauses.

Die meisten nachträglichen Aus- und Umbauten sowie Adaptierungen

  • Am Haus: Alarmanlage, Außenlichter, Beschattungssysteme, Solaranlage, Regenwassernutzung.
  • Keller: Fitnessraum, Sauna, Kellerstüberl, Hobbyraum, Schutzraum, Waschmaschine, Wäschetrockner, Stauraum.
  • Wohnzimmer: Heimkino, Kachelofen, offener Kamin, Lichtinseln, Heimbüro (Internet).
  • Küche: Insellösung, weitere Küchengeräte, Stauraum.
  • Schlafzimmer: Lichtinseln, beleuchtete Schränke, TV-Gerät.
  • Bad: Wellness-Zusatzdusche, Whirlpool, Pidet, Waschmaschine, Wäschetrockner.
  • Kinderzimmer: Arbeitsplatz (Internet), TV-Gerät, beleuchteter Schrank.
  • Dachboden: Bad- u. WC-Anschlüsse, Heizkörper (eventuell Kaminofen), Elektrik

Autor:

Datum: 20.04.2010

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Haustechnik

Eine rostbraune Brühe, die aus dem Wasserhahn kommt, teilweise sogar kleine Rostteilchen oder Metallstücke, die sich unters Leitungswasser mischen oder der Strahl, der nicht mehr als ein Rinnsal ist? Dann wird es Zeit für neue Leitungen.

Spätestens seit dem Installateur von Calgon wissen wir, dass Kalk im Wasser richtig teuer werden kann. Doch spüren wir auch einen Unterschied zwischen weichem und hartem Trink- und Brauchwasser?

Verunreinigte Luft in Innenbereichen wie Büros, Arbeitsplätzen oder dem eigenen Wohnraum ist eine der Hauptursachen für Erkrankungen am menschlichen Immunsystem.

Sie reagieren empfindlich auf elektrische Spannungsfelder? Wenn Sie einige Dinge berücksichtigen, dann können Sie Ihr Problem leicht in den Griff bekommen. Die beste Methode ist, wenn Sie zumindest Ihren Schlafplatz frei von Stromleitungen halten.

Die Temperaturen steigen, die mobilen Klimageräte haben in so mancher Wohnung Saisonstart - und bergen eine große Gefahr. ExpertInnen warnen vor lebensgefährlichen Kohlenmonoxidvergiftungen durch einen Abgasrückstau.

Die Ausrüstung aller Neubauten mit Rauchmeldern ist in Österreich gesetzlich vorgeschrieben, interessieren tut das jedoch nur Wenige: Bevölkerung als auch Industrie fehlt noch immer das Bewusstsein für die Notwendigkeit der kleinen Lebensretter.

Zu wenig Steckdosen, verschlissene Leitungen, kaputte Schalter. Die Elektrik in einem alten Haus ist nicht nur eine Zumutung für den Alltag, sondern vielfach auch einfach gefährlich. Wie Sie richtig sanieren, erfahren Sie hier.

Licht im Haus per Funk schalten und dimmen, Rollläden verfahren oder die persönlichen Wohnbedürfnisse in einer Szene realisieren. Mit eNet ist das auf einfachste Weise möglich. Die Bedienung erfolgt komfortabel per Computer, Tablet oder Smartphone.