Fugen und Durchlässe - Wie Fugen richtig ausgeführt werden

Fugen und Durchlässe von Leitungen etc. stellen besondere Schwachpunkte dar und müssen daher speziell ausgeführt werden. Auch in jenen Bereichen, die keine Abdichtung gegen Feuchtigkeit benötigen, sind alle Fugen dicht auszubilden.

Fugenverschluss

Auch in jenen Bereichen, die keine Abdichtung gegen Feuchtigkeit benötigen, sind alle Fugen dicht auszubilden. Die Fugen erhalten z.B. eine Vordichtung durch das Einlegen von Polyethylen-Rundschnüren. Danach werden die Haftflächen mit einem Primer vorbehandelt. Die Fugen werden dann mit elastisch bleibendem Einkomponenten-Dichtstoff wie z.B. auf Silikon-Basis (nicht streichfähig), Acryldispersionsbasis (streichfähig) oder elastisch bleibendem Zweikomponentendichtstoff (z.B. auf Polyurethan-Basis) ausgepresst.

Fugenausfertigung

Als doppelte Sicherung sind die Fugen vor einer Flächenabdichtung dauerelastisch zu schließen. Im Zuge der Abdichtungsherstellung werden im Fugenbereich entweder

  • mind. 50 cm breite Abdeckstreifen aus Abdichbahnen mit Einlage aus Glasvlies, z.B. GV 25, einseitig aufgeklebt und mit einer Lage bitumenverträglicher Kunststofffolie überdeckt, welche an beiden Seiten verklebt wird, oder
  • es werden Dehnfugenbänder montiert und in die Abdichtung eingebunden.

Rohrdurchführungen

Für Rohrdurchführungen gibt es u.a. folgende Möglichkeiten:

  • Das Rohr wird mit einer Hanfschnur umwickelt und danach mit einem Dichtanstrich sorgfältig abgedichtet.
  • Die Rohrdurchführung besitzt bereits einen Einbindungsflansch, der in die Abdichtung eingebunden wird.
  • An die Rohrdurchführung wird eine zweilagige Manschette aus dem Material der Abdichtungsbahnen angepasst, mit drei Abdichtungsanstrichen versehen und in die Abdichtung eingebunden.
 


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Datum: 29.03.2010

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