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Was soll erledigt werden?

Wo? (PLZ)



Achtung

Sorge für laufende Prüfung bzw. eindeutige Nachweise der Betongüte. Falls die Betongüte doch nicht den Anforderungen entspricht, kann umgehend  gehandelt werden!
Falls der Mangel erst später entdeckt wird, sind Sanierungsmaßnahmen sehr kosten- und zeitintensiv bzw. gar nicht mehr möglich.



Arten von Beton

Beton ist ein künstliches Gestein und wird aus Wasser, Zement, natürlichen oder künstlichen Zuschlagstoffen und Betonzusätzen hergestellt. Das Bindemittel, das die Zuschlagteilchen fest und dauerhaft miteinander verkittet, ist der aus Wasser und Zement gebildete Zementleim.

 

Beton wird auf der Baustelle hergestellt oder als Transportbeton angeliefert, in eine vorgefertigte Form (Schalung, Schalsteine, Mantelbeton o.ä. ) eingebaut, verdichtet und gegen das Austrocknen geschützt. Nach der ausreichenden Erhärtung des Betons werden (wenn Schalungselemente vorhanden) die Schalungen entfernt.

 

Betonzusätze
Zur Erreichung der Betonanforderungen sowie auch für Temperaturen von 0 bis 5°C müssen dem Beton (zugelassene!) Zusätze wie z.B. Beschleuniger, Betonverflüssiger, Plastifizierungs-Mittel, Dichtungs-Mittel etc beigemengt werden.

Zuschlagstoffe

Durch die Wahl der Zuschlagstoffe sowie durch Menge und Massenverhältnis von Zement und Wasser sowie ev. Zusätze ist es so möglich den Beton an die  Anforderungen und den jeweiligen Verwendungszweck anzupassen.Den größten mengenmäßigen Anteil am Beton haben die Zuschlagstoffe. Man unterscheidet dabei drei Gruppen:

 

  • Blähton und Ziegelsplitt für Leichtbeton unter 2.000 kg/m3
  • Kies und Schotter für Normalbeton mit 2.000 bis 2.800 kg/m3
  • Basalt und Schwerspat für Schwerbeton mit mehr als 2.800 kg/m3

 

Die Zuschläge müssen gemischtkörnig sein, damit die Zwischenräume zwischen größeren Körnern durch kleinere Zuschlagkörner aufgefüllt werden. Im Normalfall sind die zwischen den einzelnen Zuschlagkörnern vorhandenen Hohlräume mit feineren Körnern und mit Zementstein ausgefüllt.


Wenn hingegen größere Körner fehlen, steigt der Zementverbrauch. Grundsätzlich hängt die Korngröße auch von der Bauteilgröße und von der Armierungsdichte ab. Der Zementverbrauch ist auch Abhängig von der Art der Körner: je runder und kompakter die Körner sind, desto weniger Zement wird benötigt.

 

Einbaubeton
Beim Einbau von Beton ist primär darauf zu achten, dass es nicht zu einer Entmischung oder frühzeitiger Aushärtung kommt. Beton sollte daher nur in jenen Mengen bereitet werden, welche auch sofort eingebracht und verdichtet werden können.

Wasser-Zement - Wert
Der Wasser-Zement-Wert gibt das Verhältnis der beim Mischen verwendeten Mengen an Wasser und Zement (in kg Masse) an. Die Reaktion von Zement mit Wasser wird als Hydratation bezeichnet. Zur vollständigen Hydratation braucht man 40 % der Zementmasse an Wasser. Wenn beim Mischen mehr Wasser zugesetzt wird, kann dieses vom Zement nicht mehr gebunden werden, es bleibt in winzigen Poren über.


Der Wasser-Zement-Wert ist wesentlich zur Erreichung der Betonfestigkeit und abhängig von der Menge der Zuschläge für die gewünschte Betonkonsistenz.

 

Güteüberprüfung
Bei größeren Betonarbeiten werden behördlich Betongüten-Überprüfungen vorgeschrieben. Dazu werden Betonprobekörper hergestellt, welche in staatlich autorisierten Prüfanstalten geprüft werden. Die Entnahme des Betons aus der Betonmischungen sollte in Anwesenheit eines Vertreters des Bauherrn oder Auftraggebers erfolgen.


Sind bei dem Bauvorhaben hohe Betongüten (z.B. Dichtbeton, frost- und tausalzbeständiger Beton) erforderlich, kann eine solche Überprüfung dem Bauherrn zusätzliche Gewissheit über die ordnungsgemäße Ausführung geben.

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Helmut Melzer
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