Möglichkeiten der Klimawandelanpassung

Die Planung und Umsetzung der Anpassungsmaßnahmen kann auf verschiedenen Ebenen stattfinden: Privatpersonen, privaten Unternehmen, Gemeinden und Regionen, Interessensvertreter. Bei manchen Maßnahmen ist die Abgrenzung zum Klimaschutz nicht eindeutig möglich.

Die Folgen des Klimawandels stehen inzwischen außer Frage. Sie können nicht mehr weggeleugnet werden. Vielmehr müssen nun Maßnahmen herausgearbeitet und eingeführt werden, wie man diesen Folgen effektiv begegnen kann und deren Auswirkungen auf Gesellschaft, Natur und Wirtschaft möglichst gering hält. Die Planung und Umsetzung der Anpassungsmaßnahmen kann auf verschiedenen Ebenen stattfinden: bei betroffenen Privatpersonen, privaten Unternehmen, Gemeinden und Regionen, InteressensvertreterInnen, öffentlichen Behörden usw. Bei manchen Maßnahmen ist die Abgrenzung zum Klimaschutz nicht eindeutig möglich.

Beispiele:

  • Menschliche Gesundheit – Frühwarnsysteme, intensive Beobachtung klimabedingter Krankheiten, Ausarbeitung von Notfallplänen, etc.
  • Biologische Vielfalt – Einrichtung von Naturschutzgebieten, zusätzliche Stressfaktoren vermeiden, etc.
  • Wasserhaushalt/Wasserwirtschaft – Wasser sparen, Regenwasser nutzen, verbesserter Hochwasserschutz, etc.
  • Landwirtschaft – Veränderung der Aussaattermine, neue Sorten mit höherer Klimatoleranz, ausreichende Wasserversorgung in der Tierhaltung, etc.
  • Forstwirtschaft – Anpassung der Baumarten an verändertes Klima, Förderung des naturnahen Waldbaus, etc.
  • Tourismus – flexiblere und diversifiziertere Angebote, Fokus auf regionale Besonderheiten, schneeunabhängige Angebote, etc.
  • Bauen und Wohnen – an Klima angepasste neue Baunormen, keine Besiedelung hochwassergefährdeter Gebiete, Sicherung von Grünzügen, etc.
  • Energie – weniger Energieverbrauch, höhere Nutzung erneuerbarer Energien, thermische Sanierung, etc.
  • Infrastruktur/Verkehr – neues Risikomanagement, Schutz vor Naturgefahren, etc.
  • Raum- und Siedlungsentwicklung – Bodenentsiedelung, Ressourcenschonung Boden, Verbesserung des Kleinklimas in der Stadt, etc.
 


Autor:

Datum: 07.06.2011

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Energiesparen

Auf mehr als 60.000 m² Ausstellungsfläche präsentierten auf der Energiesparmesse Wels Unternehmen aus verschiedensten Branchen die neuesten Trends zum Thema Energie und Energie sparen. Wir waren vor Ort.

Niedrigere Strom- und Gaspreise für rund drei Millionen Privatkunden. Die EnergieAllianz Austria (EAA), Österreichs führender Energievertrieb, gibt die durch veränderte Börsenpreise erlangten Einkaufsvorteile an ihre Kunden weiter.

Schon bei ihrem ersten Anlauf mit großer Aufmerksamkeit bedacht, kann die VKI Aktion zum Stromanbieterwechsel nach Bestbieterprinzip nach Ende ihrer zweiten Auflage heuer 17.600 Wechselanträge verbuchen.

Der Umstieg auf umweltfreundliche, sparsame Energiesysteme rentiert sich jetzt noch rascher! Ein neues Bonussystem für Energiesparer soll das Umrüsten ab nun noch interessanter und - ganz ohne notwendige Förderanträge - auch unkomplizierter machen.

Das Bundes-Energieeffizienzgesetz wurde 2014 im Nationalrat beschlossen und trat mit 1. Jänner 2015 in Kraft. Für Energielieferanten bedeutet das, dass jährlich 0,6% des an Endkunden gelieferten Stromabsatzes auf Basis des Vorjahrs einzusparen sind, wobei 40% der Maßnahmen bei Haushaltskunden zu setzen sind. Der VERBUND hat nun ein Maßnahmenpaket für höhere Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gebündelt.

Moderne Geräte enteisen sich selbsttätig, manchmal muss aber manuell abgetaut werden. Hier erhalten sie Tipps, was Sie dabei beachten sollten.

Seit 1.1.2012 fließt auch der CO2-Ausstoß von Immobilien in die Bewertung mittels Energieausweis mit ein. Der gewählten Energieform kommt dann noch größere Bedeutung zu als bisher. Der Energieausweis soll sowohl für Eigner wie für Käufer Bedeutung haben.

Die Warmwassernutzung ist ein weithin unterschätztes Thema beim Energiesparen. Dabei wird knapp 10 Prozent der Energie eines Haushalts durch Warmwasser verbraucht.