Smart Grids: Intelligente Energienetze

Smart Grids - ein Begriff der im Zusammenhang mit künftiger Energieversorgung immer wieder fällt. Doch was genau ist das? Und wie soll es funktionieren?

Bis zum Jahr 2020 will die Österreichische Energiewirtschaft insgesamt 16,3 Milliarden Euro in den Ausbau der erneuerbaren Energiequellen stecken. Alleine die Investitionen in intelligente Netze auf Basis moderner Informations- und Kommunikationstechnologien betragen voraussichtlich 13 Milliarden Euro.

Smart Grids als Schnittstelle

Intelligente Energienetze werden zukünftig dafür sorgen, dass flächendeckend ausreichend Strom geliefert wird. Dabei werden alle Teile des Energiesystems, also die Erzeuger, die Transporter und Verteiler sowie die Abgabesysteme in und außerhalb der Haushalte miteinander verknüpft sein.

Durch die Smart Grids werden dezentrale Anlagen ins Stromnetz integriert, denn ein IT-gestütztes Netzmanagement stellt gemeinsam mit Grundlastkraftwerken die Versorgung mit Elektrizität sicher. Das heißt: Verbraucher und Erzeuger werden durch Smart Grids dabei unterstützt, Strom dann zu beziehen beziehungsweise einzuspeisen, wenn es für sie günstig ist. Schon heute ist es beispielsweise möglich, seine Heizung via Smart Phone zu regulieren. „Smarte“ Waschmaschinen nutzen Strom vorrangig dann, wenn dieser billiger ist und bremsen den Verbrauch zu Zeiten der teuren Netzhöchstlast.

Smart Meter als neue Stromzähler

Die für eine intelligente Energienutzung erforderlichen Daten werden von intelligenten Zählern, den sogenannten bereitgestellt. Die Kombination aus Smart Meter und Smart Grid ist Basis für einen möglichst energie- und kosteneffizienten Netzbetrieb. In Zeiten der immer teurer und knapper werdenden Energie ein guter Plan. Bis 2018 sollen nach den Plänen der EU mindestens 80 Prozent der Endkunden mit solchen Smart Meters ausgestattet sein.


Datum: 31.03.2015

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