Vor der Anschaffung einer Fotovoltaikanlage gilt es zu überlegen, welche Installationsweise die richtige für Ihr Haus oder Ihre Wohnung ist. Dabei geht es einerseits darum, ein Maximum an Sonnenlicht "einzufangen", und andererseits um einen Aufbau der mit möglichst geringem Installationsaufwand (=Kosten) verbunden ist. Grundsätzlich können folgende Aufbauarten unterschieden werden:
Diese Art der Montage ist für die meisten Einfamilienhäuser mit abfallendem Dach am besten geeignet. Aber auch bei Dachgeschosswohnungen können diese Elemente verbaut werden (vorausgesetzt das Dach zeigt nicht in Richtung Norden).
Hier kann zwischen den Flachdach-Elementen und jenen für das Freiland unterschieden werden. In beiden Fällen handelt es sich um am Boden stehende Paneele die schräg nach dem Sonneneinfall ausgerichtet werden.
Bei dieser Variante wird die Fassade mit Paneelen verkleidet. Für Einfamilienhäuser und private Photovoltaik-Nutzung ist sie allerdings eher unüblich.
Solarzellen und ihre Funktionsweise
Das zentrale Bauelement einer Photovoltaikanlage ist die Solarzelle. Diese Zellen wandeln Strahlungsenergie (Sonnenlicht) direkt in elektrische Energie um. Solarzellen sind nicht zu verwechseln mit Sonnenkollektoren, die mit Hilfe der Sonne, Wasser oder Luft erwärmen.
Solarzellen erzeugen Gleichstrom bzw. Gleichspannung. Diese wird meist in Wechselspannung umgewandelt und ins Stromnetz eingespeist. Nur wenn kein Stromnetz vorhanden ist, wird die Energie in Batterien gespeichert.
Man unterscheidet bei kommerziell erhältlichen Modulen 3 Typen von Solarzellen in Photovoltaik Anlagen:
• Monokristalline Silizium-Zellen: hoher Wirkungsgrad bis 18 %, Zellenfarbe meist schwarz.
• Polykristalline Silizium-Zellen: hoher Wirkungsgrad bis 16 %, Zellenfarbe meist dunkelblau.
• Amorphe Zellen: niedriger Wirkungsgrad von 5 - 10 %, Zellenfarbe meist braun