Grundlage jeder Terrasse im Garten ist das richtige Fundament: Gibt es dort, wo die Terrasse angelegt werden soll, bereits eine Unterkellerung fällt ein Problem weg. Ansonsten sollte man sich zwischen einer Betonplatte und einem Streifenfundament entscheiden. Bei nicht allzu großen Lasten, und vor allem dann, wenn keine Wände errichtet werden müssen, bietet sich auch ein Plattenfundament an - dieses ist wirtschaftlicher.
Eine weitere Möglichkeit ist die Beschüttung mit Steinen, auf die ein Lattenrost aufgelegt wird. Ein Holzlattenrost ist allerdings nur bei Schrebergärten zu empfehlen. Sollte die Terrasse in irgendeiner Weise verfliest werden (gleich ob Fliese oder Stein) braucht man auf jeden Fall eine Betonierung.
Bei der Planung des eigentlichen Terrassenbodens sollten Sie an Kosten, Bedürfnisse und die Lage der Terrasse denken: Welchen Pflegeaufwand können und wollen Sie betreiben? Wie stark wird die Terrasse von Sonneneinstrahlung betroffen sein? Ein Terrassenboden, der permanent von der Sonne bestrahlt wird, heizt sich dementsprechend auf. Je dünkler dieser Boden dann ist, desto heißer und schlechter begehbar ist er auch.
Terrasse als Gestaltungselement
Bei den Unterkonstruktionen sollten Sie überlegen, ob wirklich alles auf einer Ebene sein muss. Durch den Einbau eines Podests oder von Stufen kann ein interessanter optischer Effekt erzielt werden. Bei Dachterrassen wiederum können etwaige Schläuche und Abdeckungen überbaut, und so in aktive Elemente wie Sitzgelegenheiten oder ähnliches umfunktioniert werden.