Alarmanlage: Die wichtigsten Tipps

Der wohl wirksamste Schutz gegen Einbrüche ist eine Alarmanlage. Gerade bei Neubauten ist die Installation sehr einfach durchzuführen. Die wichtigsten Tipps und Überlegungen zu Planung und Einbau lesen Sie hier.

Beim Neubau eines Wohnhauses ist die Installation einer zeitgemäßen Alarmanlage im Zuge der Elektroinstallationen recht einfach durchzuführen. Für die Planung gilt es, folgende Fragen zu beantworten:

  • Sind besondere Werte zu schützen (z. B. Kunstgegenstände, Teppiche, Schmuck, etc.)?
  • Sollen Personen geschützt werden?
  • Soll verhindert werden, dass sich in Abwesenheit der BewohnerInnen unberechtigte Personen aufhalten können?
  • Wer wird die Alarmanlage bedienen? Ist technisches Verständnis vorhanden?
  • Wer hat außer den HausbewohnerInnen noch Zutritt (NachbarInnen, Reinigung, etc.)?
  • Handelt es sich bei dem Projekt um einen Neu-/Umbau oder um ein bestehendes Gebäude?
  • Soll nur das zu einer bestimmten Zeit unbewohnte Objekt gesichert werden, oder soll die Anlage auch in Anwesenheit von Personen arbeiten? Davon ist die Wahl der Zentrale, Standort interner Schaltschlösser, Überfalltasten, Teilbereichsschärfung etc. abhängig.
  • Besteht die Möglichkeit, alle Fenster und Außentüren mit Kontakten zu versehen, kann nur Raumschutz realisiert werden oder sind Kombinationen erwünscht?
  • Welcher monetäre Investitionsumfang ist geplant?

Die wesentlichen Eigenschaften einer Alarmanlage

  • Zwei voneinander unabhängige Energiequellen speisen die gesamte Anlage und die Alarmgeber.
  • Alarmzentrale und Energiequellen sind innerhalb des Sicherungsbereiches unterzubringen.
  • Sämtliche Teile der Alarmanlage sind sabotageüberwacht auszuführen. Die Scharfschaltung der Alarmzentrale sollte nur befugten Personen möglich sein. Die Einrichtungen für die Scharfstellung müssen in die Sabotagemeldelinie einbezogen sein.
  • Die Alarmierung muss mindestens mittels zweier Alarmgeber, eines Außen- und eines Innenalarmgebers, erfolgen, die so schwer wie nur möglich zugänglich sein sollen. Bei Sabotage eines Alarmgebers muss der andere unverzüglich in Funktion treten.
  • Sämtliche Leitungen müssen gegen Unterbrechung, Kurzschluss und Überbrückung gesichert sein, sodass jeder Sabotageversuch zur Alarmauslösung führt.
 

Autor:

Datum: 29.11.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Einbruchschutz

Die Eingangstür ist nach wie vor der von Einbrechern am häufigsten benutzte Weg in eine Wohnung oder ein Haus. Ein Schutzbeschlag hat die Aufgabe, den Profilzylinder und damit das eigentliche Schloß vor gewaltsamen Angriffen von außen zu schützen.

Das smarte Heim mit all seinen Aspekten wird ein immer wichtigeres Thema. Wir möchten es zuhause aber nicht nur komfortabel haben, sondern vor allem sicher.

Der Trend kommt - wie so vieles - aus den USA und hat sich inzwischen auch bei uns etabliert: Ein Aufpasser für Ihr Haus. Professionelle Agenturen stellen HaussitterInnen zur Verfügung, die sich dann um alleingelassene Domizile kümmern.

Perfekt gerüstet sind Sie mit einer elektronischen Alarmanlage bzw. automatisch gesteuerter Hausautomation. Doch auch die folgenden Maßnahmen und Tipps tragen zu einer Erhöhung der Sicherung Ihres Eigentums bei.

Die Eingangstür lässt sich via Bluetooth über das Handy öffnen – die Idee ist so einfach wie sinnvoll. Wie Bluetooth-Türschlösser, so genannte Smart Locks funktionieren, was es zur Nachrüstung zu sagen gibt, und wieviel sie kosten.

Connexoon steuert verschiedene Wohnbereiche automatisch per Zeitschalt- oder Sensorfunktionen. Auch von unterwegs ist man über eine intuitive App jederzeit mit seinem Zuhause verbunden.

Mit einer Überwachsungskamera am Eigenheim fühlen sich viele Immobilienbesitzer deutlich wohler. Angesichts zunehmender Kriminalität scheint es sinnvoll zu sein, potenzielle Diebe abzuschrecken. Bei der Anschaffung von entsprechender Technik müssen allerdings zahlreiche Faktoren einbezogen werden, um von zuverlässigen Systemen zu profitieren. Wir haben zehn Fehler aufgeführt, die Sie beim Überwachungskamera-Kauf vermeiden sollten.

Die Tage des Haustürschlüssels scheinen gezählt. Mit dem Smart Home finden auch immer öfters intelligente Zutrittssysteme ihren Weg in unsere Häuser und Wohnungen. So können Sie zum Beispiel mit Hilfe Ihres Fingerabdrucks ganz einfach und schnell Türen öffnen.