Haussitter: Babysitter für Ihr Zuhause

Der Trend kommt - wie so vieles - aus den USA und hat sich inzwischen auch bei uns etabliert: Ein Aufpasser für Ihr Haus. Professionelle Agenturen stellen HaussitterInnen zur Verfügung, die sich dann um alleingelassene Domizile kümmern.

Dass die meisten Einbrüche passieren, wenn niemand zu Hause ist, ist keine neue Erkenntnis. Dass es trotzdem für die meisten von uns keine andere Möglichkeit gibt, als Haus oder Wohnung für die Zeit des Urlaubs leer stehen zu lassen, aber auch. Haussitting ist da eine perfekte Lösung für viele. Der Service des Haushütens stammt ursprünglich aus Amerika und England. "Homesitting" hat sich dort schon in den 1970er Jahren etabliert. Seit Mitte der 80er Jahre sind HaushüterInnen auch bei uns bekannt. Wer vorübergehend auf Reisen oder dienstlich bedingt abwesend ist, überlässt sein Haus oder die Wohnung dann einfach einem solchen Dienstleistungsunternehmen.

BARRI/Shutterstock.com © BARRI/Shutterstock.com

 

Was gehört zum Service?

Grundsätzlich sind zwei Szenarien buchbar. Entweder der Haussitter kommt jeden Tag für ein paar Stunden in Ihr Heim, erledigt die wichtigsten Dinge und geht dann wieder - das Haus wirkt aufgrund der Tatsache, dass immer andere Tageszeiten gewählt werden, durchgehend bewohnt. Oder Ihre vier Wände werden während Ihrer Abwesenheit ununterbrochen bewohnt. Er oder sie übernimmt sämtliche Ihrer alltäglichen Aufgaben. Neben der Tierbetreuung wird sich um das Blumengießen, die Gartenpflege, das Leeren des Briefkastens gekümmert. HaussitterInnen nehmen auch Telefonate entgegen, senden auf Wunsch wichtige Post nach und füllen den Kühlschrank auf, bevor Sie wieder zurückkommen. Sogar um daheimgebliebene Kinder oder ältere Menschen können sie sich kümmern. In Notfällen, wie einem Wasserrohrbruch oder Sturmschäden holen sie Hilfe vertrauter HandwerkerInnen.

Wen hol ich mir da ins Haus?

Die Haussitteragenturen legen natürlich großen Wert auf verlässliche MitarbeiterInnen. Meist handelt es sich um Menschen zwischen 40 und 60 Jahren, beziehungsweise um PensionistInnen, die über einen ausgezeichneten Leumund verfügen. Sie haben Erfahrung mit Gartenarbeit und sind - so ein Haustier daheim bleibt - auch in Sachen Tierbetreuung keine Anfänger. Die Agentur übernimmt die Unfallversicherung der HaussitterInnen, Sie haben keinerlei Verpflichtungen außerhalb der Honorarzahlung.


AutorIn:

Datum: 14.07.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Einbruchschutz

Was ist der Unterschied zwischen funk- und kabelgesteuerter Alarmanlage und welche Komponenten dürfen bei keiner Anlage fehlen? Worauf ist bei Neuinstallation bzw. Aufrüstung zu achten und was ist die "Aufschaltung" der Alarmanlage? Hier die Antworten.

Wichtigster Faktor für Langfinger ist die Zeit. Denn je schneller sie im Haus sind, desto schneller sind sie auch schon wieder auf der Flucht. Ob Ihr Haus für Einbrecher attraktiv ist, bestimmen Sie selbst!

In Zeiten der offenen, sonnenorientierten Architektur gehören große, verglaste Flächen ganz klar zum modernen Haus. Falt-Verglasungen schaffen dabei eine besonders ansprechende Verschmelzung von drinnen und draußen.

Es ist für jeden Bewohner ein Alptraum: ein Einbruch in die Wohnung oder das Haus. Ganz abgesehen vom materiellen Schaden, der durch den Diebstahl der Wertgegenstände entsteht, sind auch die Schäden des Einbruchs selbst, wie zerstörte Fenster oder Türe und der Verlust des Sicherheitsgefühls zuhause Folgen, die besser vermieden werden sollten. Moderne Sicherheitstechnik wie Alarmanlagen können wirksam vor Einbrüchen schützen, aber eben nur, wenn diese sachgerecht vom Fachmann installiert und gewartet werden.

Niemand lässt sein Hab und Gut gerne ungeschützt, wenn er auf Reisen geht. Viele haben ein mulmiges Gefühl und manche würden gerne auf der Stelle umkehren. Folgende Tipps helfen Ihnen, den wohlverdienten Urlaub unbelastet zu genießen.

Auch kleine Tresore können für einen Transport ohne professionelle Hilfe zu schwer sein, größere wiegen bis zu einer Tonne. Das Gewicht muss, neben dem richtigen "Versteck" auch bei der Wahl des idealen Standorts mitbedacht werden.

Ob Wand- oder Standtresor: Je nach Wert (und Versicherungswert) der zu verwahrenden Gegenstände bieten sich unterschiedliche Tresore an. Auf jeden Fall ist ein VSÖ-zertifizierter Wertschutzschrank zu empfehlen, ansonsten bleibt jeder Tresor eine halbe Sache.

Kameras, Sensoren und Notrufsysteme arbeiten im Smart Home zusammen um Einbrecher fern zu halten, und im Fall der Fälle sofort Alarm zu schlagen. So funktioniert die intelligente Alarmanlage im vernetzten Haushalt.

Türen sind nicht nur da, um vom einen Raum zum anderen einen verschließbaren Durchgang zu schaffen - sie müssen auch Aspekte bezüglich des Brand- und Schallschutzes sowie der Klimaklasse erfüllen.