Wohnen mit dem Stubentiger - so geht's!

Obwohl sie als Diven der Tierwelt verschrien sind, sind Katzen meist sehr unkomplizierte Mitbewohner. Wir haben Ihnen ein paar Tipps für enstpanntes Miteinander zusammen gestellt.

"Hunde haben ein Herrchen, Katzen haben Personal". Schon der Volksmund erklärt, überspitzt ausgedrückt, die wahren Besitzverhältnisse in einem klassischen Katzen-Mensch-Haushalt. Diese eleganten, geschmeidigen Wesen sind, im Vergleich zu anderen Vierbeinern, undomestizierte Haustiere. Dennoch gestaltet sich das Zusammenleben meist unkomplizierter, als ihr Ruf ahnen läßt. Katzen sind nicht nur sehr reinheitsliebend, sie akzeptieren auch "katzenfreie Zonen" und stellen ihren guten Willen, sowie ihre Lern- und Anpassungsfähigkeit gerne unter Beweis. Mit konsequenten, wiederholten Kurzbefehlen lernt die Katze, dass bspw. Zimmerpflanzen, Tapeten, Teppiche, oder ganze Räume, Tabu sind.

Dariusz Sankowski/unsplash © Dariusz Sankowski/unsplash

Katzen haben keine "sieben Leben"

Es gibt einige ganz klare Regeln, die Sie befolgen sollten, um Ihrer Katze ein sicheres Zuhause zu bieten. Hier die wichtigsten:

  • Wenn Sie die Freiheit ihres Vierbeiners steigern wollen, und die Möglichkeit dazu besteht, bauen Sie eine Katzentür in die Eingangstür ein.
  • Die raffiniertesten Modelle verweigern hausfremden Katzen den Eingang, denn den "Schlüssel" trägt das eigene Tier in Form eines Halsbandmagneten, der die Schwingtür öffnet.
  • Gekippte Fenster können, beim Versuch nach draußen zu kommen, zur tödlichen Falle werden, und nur allzuschnell werden sie eingeklemmt. Gefahrenquelle "Nummer 1" bei Appartments sind Balkone und Loggien.
  • Vergessen Sie Sprüche wie "Eine Katze hat sieben Leben" oder "Eine Katze fällt immer auf die Beine". Fragen Sie den Tierarzt, wie schrecklich sich Katzen verletzen, die von Fensterbrettern oder Balkonen fallen, - wenn sie es denn überleben.
  • Daher unbedingt Fliegengitter vor Fenstern anbringen; sie sorgen für frische Luft im Haus und 100% Sicherheit für die Katze. Bei größeren Terrassen bieten "Volieren" dem Stubentiger ein Gefühl von Freiheit - ohne Sicherheitsrisiko.

Verspieltes Kätzchen

Trotz ihres großen Schlafbedürfnisses während des Tages, liebt die Katze, egal welche Rasse, Abwechslung in ihren Wachphasen. Um der aufkommenden Langeweile Einhalt zu gebieten, besorgen Sie ihrer Katze Spielzeug, Kratzbaum und Katzengras. Andernfalls sucht sich die Katze mit Sicherheit Alternativen .

Einrichtung

Gestalten Sie Ihre Einrichtung katzenfreundlich. Neben dem Kratzbäumen eventuell auch Schlafkistchen oder-körbchen. Verwenden Sie zudem pflegeleichte Böden und Stoffe, denn Katzenhaare sind ohne Erbarmen. Sie sind einfach überall.


AutorIn:

Datum: 17.08.2016

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  • Alexandra schrieb am 15.03.2016 13:37:39

    bitte mit Fliegengitter auspassen. Meine hat es mit der Zeit aufgerissen und ist dann raus gefallen.