Im Vergleich zu Läusen oder Schnecken ist die Wühlmaus ein einigermaßen großer "Gegner". Das heißt aber nicht, dass sie leicht aufzuspüren oder zu beseitigen wäre. Um den ungebetenen Gartengast wieder loszuwerden gibt es verschiedene Möglichkeiten
Fallen
Mausefallen sind die zuverlässigste und umweltfreundlichste Methode. Die im Handel erhältliche Falle wird mit einem Köder bestückt, und vor dem Ausgang der Maus aus dem Erdreich platziert. Wichtig ist dabei, dass beim Aufstellen Handschuhe benutzt werden, und die Falle schon in Kontakt mit Erde und Pflanzen gekommen ist, um "unverdächtig" zu riechen. Der Erfolg der Maßnahme sollte spätestens nach einem Tag kontrolliert werden - solange Tiere gefangen werden, sollten weiterhin Fallen aufgestellt werden.
Chemische Mittel
Giftköder auf der Basis von Karotten (ebenfalls im Gartenfachhandel erhältlich) können vor den Erdeingang gelegt werden, und sollten die Wühlmaus anlocken. Vor allem wenn Nahrung knapp ist (Anfang Frühling, Herbst), werden die Köder gerne "angenommen".
Der Boden selbst kann mit dem Wirkstoff Calciumcarbid bearbeitet werden, der in der Erde Schwefel- und Ammoniakgase bildet, und die Wühlmaus so zumindest vertreiben kann. Der Erfolg der Maßnahme ist dann - sofern überhaupt gegeben - freilich nur auf lange Sicht zu beobachten.