Fliesen aus Glas

Glasmosaike, Glasterrazzo, Glasgranulat oder auch Glaskeramik – bei Glasfliesen bietet der Markt eine große Vielfalt. Was es bei der Verlegung von Glasfliesen zu beachten gibt, und welche Eigenschaften diesen Boden- und Wandbelag auszeichnen, erfahren Sie hier.

Sie sind für den Innen- und den Außenbereich geeignet und werden vor allem im Küchen-, Bad- und WC-Bereich gerne eingesetzt. Zudem sind sie perfekt geeignet für die im Trend liegenden privaten Wellnessbereiche. Glas bringt viele positive Eigenschaften mit – materialtechnisch wie optisch.

Betörende Lichtspiele, superleichte Pflege

Reines Glas, teilweise oder gänzlich in einer oder mehreren Nuancen eingefärbt , mit Glimmereffekten, in Kombination mit Quarz oder Sand, bunte Mosaike in den unterschiedlichsten Größen oder schlichter Glasterrazzo in zurückhaltenden Farbtönen – eines ist allen Glasfliesen gemeinsam: Sie bringen eine ganz besondere Stimmung in den Raum, besonders in ihrem Spiel mit dem Licht.

Die Oberflächen sind glatt, was ihre Pflege sehr einfach macht. Ein feuchtes Tuch, im Notfall mit herkömmlichem Glasreiniger, reicht aus. Im Gegensatz zu durchsichtigen Glaselementen wie bei Fenstern oder Duschtüren ist auf den oft bunten und gemusterten Fliesen auch nicht jeder Fingertapper und Fettfleck zu sehen. Und wie schon aus anderen Einsatzbereichen von Glas bekannt, ist dieses Material aufgrund seiner dichten Oberfläche extrem hygienisch.

Tipps zur Bearbeitung

Bei der Arbeit mit Glasfliesen ist einiges zu beachten. Aufgrund ihrer meist durscheinenden Effekte sollte bei der Verlegung ausschließlich weißer Fliesenkleber verwendet werden. Und aufgrund ihrer glatten und dichten Oberfläche bietet die Fliese keine ausreichende Verkrallung und kann auch nicht in herkömmlichem Verlegemörtel verlegt werden. Der Profi arbeitet deshalbmit einem weißen, hydraulisch schnell erhärtenden Verlegemörtel.

Da Glas sehr spröde und hart ist, bricht es sehr leicht, was beim Schneiden den Einsatz von speziellem Werkzeug erfordert.


AutorIn:

Datum: 21.06.2017

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Boden

Zur Estrichherstellung können unterschiedliche Bindemittel herangezogen werden. Dementsprechend werden auch verschiedene Estricharten unterschieden. Vom Lehmestrich bis zum Asphaltestrich - hier ein Überblick.

Nicht jedes Parkett ist gleich. Die verschiedenen Varianten des sehr beliebten Bodenbelags unterscheiden sich je nach Herstellungs- und Verarbeitungsart. Ein Überblick.

Das Verlegen von Fliesen im Mörtelbett erfordert etwas Übung und eine gute Vorbereitung. Wir zeigen Ihnen hier Schrit für Schritt, wie die keramischen Beläge ins Mörtelbett gelangen.

Es gibt unzählige Holzarten, die bei uns im Innen- und Außenbereich Anwendung finden. Welche Hölzer welche Eigenschaften haben und wofür sie geeignet sind, erfahren Sie hier.

Bevor Sie sich ans Fliesenlegen machen, sollte der Untergrund entsprechend vorbereitet und vorbehandelt sein. Wir sagen Ihnen, wo die typischen Fallen lauern und worauf Sie unbedingt achten müssen in der Vorbereitungsphase.

Finden Sie hier die wichtigsten Tipps für eine zielführende Planung einer Holztreppe. Wenn Sie sich an diesen Leitfaden - chronologisch im Sinne des Bauablaufes - halten, vermeiden Sie typische Planungsfehler von Beginn an.

Konstruktion, Ausführung, Begehung: Für eine Treppe braucht es gute Planungsarbeit damit am Ende nicht nur die Optik stimmt, sondern auch eine sichere und langjährige Verwendung garantiert ist. Hier die Details zur Treppenplanung.

Holz, Stein, Kunststoff oder Textil - welcher Bodenbelag soll es werden? Wir haben für Sie den kompakten Überblick über die gängigsten Materialien und ihre wichtigsten Eigenschaften.

Das Naturmaterial hat zahlreiche Vorzüge, die es zu einem perfekten Bodenbelag machen. Insbesondere ist Kork fußwarm, elastisch und schallisolierend. Der Bodenbelag trägt sogar zur Feuchteregulierung bei.