Neben Kältegeräten, Geschirrspüler und Waschvollautomaten gibt es jetzt die Energieeffizienzklassifizierung auch für Einbauherde und -Backöfen.Wobei die Note A pro Gerät durchaus auch doppelt und dreifach in den verschiedenen Beurteilungs-Kategorien erscheinen kann.
Nun hat die EU noch einen drauf gesetzt: Um die absoluten Spar-Stars vom oberen Feld zu differenzieren, gibt es als höchstes Prädikat A-Plus, mittlerweile schon A-Plus-Plus und A-Plus-Plus-Plus.
So wird die Energieeffizienz ermittelt
Beispiel Kühlgerät: Für das zu untersuchende Gerät wird zuerst der korrigierte Nutzinhalt berechnet. Der korrigierte Nutzinhalt berücksichtigt die Tatsache, dass Fächer unterschiedlicher Temperatur einen unterschiedlich hohen Energieverbrauch verursachen. So wird ein Gefrierfach beispielsweise immer einen höheren Wert erreichen als ein Kühlfach.
Dem errechneten korrigierten Nutzinhalt wird anschließend ein Soll-Jahresverbrauch zugeordnet, der unter anderem von der Geräteklasse abhängig ist. Der Soll-Jahresverbrauch gibt den Verbrauch eines durchschnittlichen Gerätes in Abhängigkeit seiner Größe an.
Danach wird der tatsächliche Jahresverbrauch des Gerätes auf 365 Tage berechnet. Diesen Wert vergleicht man schließlich mit dem ermittelten Soll-Jahresverbrauch. Eine ähnliche Art der Berechnung erfolgt auch bei anderen Geräten, wie z.B. Waschmaschinen, Geschirrspülmaschinen, Herden, usw. Das Ergebnis wird dann in die sogenannte Energie-Effizienz-Klasse umgesetzt und das Gerät wird der passenden Klasse zugeordnet.