Betonbecken mit Folienauskleidung

Betonierte Schwimmbecken können in jeder beliebigen Form und Größe gemauert oder gegossen werden. Ihre Innenverkleidung erfolgt mittels Fliesen, Farbe oder einer speziellen Polyesterfolie, welche durch einige Vorteile besticht.

Ein Betonbecken können Sie entweder vom Fachbetrieb oder aber im Selbstbau herstellen. Das Wichtigste ist eine fachgerechte Gründung des Beckens sowie die statisch korrekte Ausführung von Bodenplatte und Poolwänden. Eingesetzt werden armierte Betonschalsteine, die mit Beton vergossen werden oder bereits vorgefertigte Betonwände.

Achtung bei der Tiefe

Das Schwimmbecken sollte in jedem Fall oberhalb des Grundwasserspiegels gründen. Möchten Sie mit den Einbau in tiefere, wasserführende Bodenschichten vordringen, müssen – mitunter teure Zusatzleistungen wie statische Berechnung, zusätzliche Abdichtungen und Dämmungen sowie eine stärkere Konstruktion erfolgen.

Mit Folie ausgekleidet

Wie bereits erwähnt gibt es mehrere Möglichkeiten, sein Betonschwimmbecken zu „vollenden“, so es nicht bleiben soll wie es ist und als Sichtbeton-Becken genutzt werden. Neben Fliesen und spezieller Farbe bietet sich noch die Auskleidung mit Polyesterfolie an. Die spezielle Schwimmbadfolie kann sowohl im Neubau als auch in der Sanierung von Pools eingesetzt werden. Jedoch sollten Sie bei der Folienauskleidung Fachleute ranlassen, denn schnell kann es zu Undichtigkeiten, Bläschen oder anderen Makeln kommen. Nur die Profis schaffen eine faltenfreie, absolut saubere Verarbeitung an Boden, Wänden, Stufen und den Übergängen. Die Polyesterfolie hat eine Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren, und kleinere Risse können ohne Probleme auch von Ihnen selbst mit Polyester verklebt werden.

Die Vorteile

PVC-Folie ist im Vergleich kostengünstig, sie ist bei korrekter Poolpflege sehr lang haltbar, sie verrottet und verwittert nicht. Folierte Becken können in unzähligen Dekors und Farben hergestellt werden und sie sind chemikalienbeständig sowie pflegeleicht.


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Datum: 29.03.2017

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