Was besagt die Engerieeffizienzklasse bei Haushaltsgeräten?

Zur Schonung von Umwelt und Geldbeutel wird alles darangesetzt den Energieverbrauch von Haushaltgeräten auf ein Minimum zu reduzieren. Wie viel oder wie wenig ein Haushaltgerät an Energie verbraucht, erkennt man an der so genannten Energieeffizienzklasse.

Neben Kältegeräten, Geschirrspüler und Waschvollautomaten gibt es jetzt die Energieeffizienzklassifizierung auch für Einbauherde und Backöfen. Wobei die Note A pro Gerät durchaus auch doppelt und dreifach in den verschiedenen Beurteilungs-Kategorien erscheinen kann. Nun hat die EU noch einen drauf gesetzt: Um die absoluten Spar-Stars vom oberen Feld zu differenzieren, gibt es als höchstes Prädikat A-Plus, mittlerweile schon A-Plus-Plus und A-Plus-Plus-Plus.

So wird die Energieeffizienz ermittelt

Beispiel Kühlgerät: Für das zu untersuchende Gerät wird zuerst der korrigierte Nutzinhalt berechnet. Der korrigierte Nutzinhalt berücksichtigt die Tatsache, dass Fächer unterschiedlicher Temperatur einen unterschiedlich hohen Energieverbrauch verursachen. So wird ein Gefrierfach beispielsweise immer einen höheren Wert erreichen als ein Kühlfach. Dem errechneten korrigierten Nutzinhalt wird anschließend ein Soll-Jahresverbrauch zugeordnet, der unter anderem von der Geräteklasse abhängig ist. Der Soll-Jahresverbrauch gibt den Verbrauch eines durchschnittlichen Gerätes in Abhängigkeit seiner Größe an.

Danach wird der tatsächliche Jahresverbrauch des Gerätes auf 365 Tage berechnet. Diesen Wert vergleicht man schließlich mit dem ermittelten Soll-Jahresverbrauch. Eine ähnliche Art der Berechnung erfolgt auch bei anderen Geräten, wie z.B. Waschmaschinen, Geschirrspülmaschinen, Herden, usw. Das Ergebnis wird dann in die sogenannte Energie-Effizienz-Klasse umgesetzt und das Gerät wird der passenden Klasse zugeordnet. Stellt man den tatsächlichen Jahresverbrauch eines Gerätes in Bezug zum Soll-Jahresverbrauch (siehe oben), erhält man den Energieeffizienzindex, der wie folgt eingeteilt wird:

Klasse A+++ unter 25%
Klasse A++ 30% bis 25%
Klasse A+ 42% bis 30%
Klasse A 55% bis 42%
Klasse B 55% bis 75%
Klasse C 75% bis 90%
Klasse D 90% bis 100%
Klasse E 100% bis 110%
Klasse F 110% bis 125 %
Klasse G über 125%

Geräte der Klassen A und B sind sparsame Geräte, der Klassen C und D durchschnittliche Geräte. Geräte der Klassen E bis G sind unterdurchschnittliche Geräte. Letztere sollten Sie dringend aus ihrem Haushalt entfernen.


AutorIn:

Datum: 30.09.2010

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Küche

Küche ist nicht gleich Küche. Es gibt aber einige Gesichtspunkte, woran man die Qualität einer Küche erkennt. Herausragend bei einer Küche ist neben der optimalen Nutzung die Haltbarkeit, die Langlebigkeit und Unempfindlichkeit der Möbel und Materialien.

Sie ist den Kinderschuhen längst entwachsen und ein inzwischen unverzichtbares Hightech-Gerät, das in keiner Küche fehlen sollte. Lesen Sie hier, wie sie funktioniert, was die Mikrowelle kann und worauf man beim Kauf achten sollte.

Die Spüle ist der wichtigste Arbeitsplatz in der Küche. 60 Prozent der Zeit in der Küche verbringen Sie an der Spüle. Denn Vorbereiten, Waschen und Schneiden sind wichtige Tätigkeiten, die möglichst effizient sein sollten und die Ihnen keine Maschine abnimmt.

Warum in den Supermarkt oder zur Eisdiele gehen, wenn auch aus der eigenen Küche ein sensationelles Produkt kommen kann? Wir zeigen Ihnen die Vor- und Nachteile der verschiedenen Eismaschinen für Zuhause.

Unverzichtbar für fleißige Köche und Bäcker: eine Küchenmaschine mit Rührbesen und Knethaken. Doch welche soll es sein? Ob KitchenAid, KENWOOD, SMEG oder Ankarsrum – wir haben im Cuisinarum in Wien nachgefragt.

Mehr als sieben Kilo Nudeln essen Herr oder Frau Österreicher pro Jahr. Kein Wunder, dass viele Hobbyköche Gefallen daran finden, ihre Pasta selber zu machen. Doch was sollte eine Nudelmaschine können und welche Geräte gibt es? Wir klären auf.