Enspannen in der Wanne? So wird das was!

Ein Bad in der Wanne tut schon richtig gut – etwa abends, nach einem anstrengenden Arbeitstag. Wir haben sieben wunderbare Tipps, wie Sie aus einem Bad in der Wanne einen kurzen Wellnessurlaub machen.

Tipp 1: Die richtige Wassertemperatur

Bei einem heißen Bad stellt sich natürlich zuallererst die Frage: was bedeutet "heiß"? Auch wenn die subjektive Wohlfühltemperatur bei jedem Menschen anders ist, zu heißes Wasser belastet das Herz-Kreislauf-System und erschöpft eher, als dass es entspannt. Außerdem trocknet die Haut aus, da durch die hohen Temperaturen die schützende Fettschicht angegriffen wird. Richtwert für die Ideale Wärme ist unsere Körpertemperatur, also 36-38 Grad Celsius.

Tipp 2: Warme Umgebungsluft

Auch die Umgebungsluft sollte stimmen, die darf für Zimmerverhältnisse durchaus eher höher liegen. 25 Grad sollten es schon mindestens sein – ein Kälteschock beim Aussteigen aus der Wanne lässt alle Entspannung verpuffen. Und legen Sie sich vor dem Badevergnügen einen flauschigen Bademantel oder ein großes Frottee-Tuch bereit. Im Winter am besten auf der Heizung vorwärmen! So erhalten Sie sich noch ein wenig das mollige Wannenfeeling.

Tipp 3: Badezusatz muss sein

Ob Schaum, süße Düfte oder Erkältungsbad – peppen Sie das Badewasser ordentlich auf, sonst hätten Sie ja gleich duschen können. Gute Erkältungsbäder, sie wirken immunabwehrstärkend oder wenn etwas im „Anmarsch“ ist, gibt es in der Apotheke oder Drogerie. Berge von Schaum gefallen nicht nur Kindern gut. Und Ölbäder riechen nicht nur wunderbar, sie sind auch relativ leicht selber herzustellen. Geben Sie einfach ein paar Tropfen Ihres liebsten ätherischen Öls in die Wanne, gerne auch in Kombination mit anderen Ölen. Besonders gut verteilen sich Öle im Badewasser übrigens, wenn Sie etwas Schlagobers oder Milch beimengen. Getrocknete Blüten oder Kräuter bereichern ebenfalls Ihren ganz individuellen Aromencocktail. Baldrian, Lavendel und Melisse beruhigen. Rosmarin, Minze oder Thymian beleben.

Valentina_G/shutterstock.com © Valentina_G/shutterstock.com

Tipp 4: Nachwirkende Körperpflege

Damit die Öle aus dem Badewasser auch auf Ihrem Körper bleiben, sollten Sie sich mit Ihrem Handtuch nur abtupfen – nicht trocken rubbeln. Wenn Sie auf Öl im Badewasser verzichtet haben, dürfen Sie Ihre Haut zum Schluss noch mit Cremes oder Lotions verwöhnen. Am besten richtig einmassieren, dann freuen sich auch die Muskeln.

Tipp 5: Richtiges Licht und gute Musik

Badezimmerbeleuchtungen sind selten gemütlich, umso wichtiger mit ein paar Kniffen eine entspannte Atmosphäre zu schaffen. Besser also das Deckenlicht ausschalten und mehrere Kerzen anzünden. Eine Salzsteinleuchte oder eine Lichterkette spenden ebenfalls angenehmes Licht.

Leise Hintergrundgeräusche erhöhen den Wellnessfaktor noch mehr. Mit ruhiger Musik, sphärischen Klängen oder gar Buckelwahlgesängen schalten Sie vom stressigen Alltag spielend leicht ab.

Tipp 6: Schöne Deko

Wer an Ferien denkt, gerät ins Träumen – und das hilft uns wiederum zu entspannen. Muscheln, Sand in Flaschen oder sonstige Mitbringsel aus dem letzten Urlaub bringen Freizeitstimmung ins Badezimmer. Aber auch Grünpflanzen eignen sich hervorragend.

Tipp 7: Massagedüsen

Heutzutage bieten viele Hersteller Badewannen mit Massagedüsen an. Kein ausgewachsener Whirlpool, aber kräftig genug, um unseren Körper mit Wasserkraft durchzukneten. Alternativ kann eine klassische Wanne auch mit einem Massage-Brausekopf aufgerüstet werden.


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Datum: 17.02.2017

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