Massivhaus: langlebig und wertbeständig

Massiv zu bauen ist beliebt in Österreich. Und das hat einen triftigen Grund: Baustoffe wie Ziegel und Beton ermöglichen nicht nur ganz individuelle Wohnlösungen, sie sind auch optimal für die hiesigen Klimabedingungen geeignet.

Massives Bauen hat in Österreich eine lange Tradition. Die historische Bausubstanz unseres Landes verdankt ihre Beständigkeit und ihre gute Erhaltung nicht zuletzt dem überwiegenden Einsatz von massiven Baustoffen. Mässivhäuser prägen in ihren verschiedenen Stilrichtungen den Charakter der Städte und Dörfer unseres Landes.

Langlebig und wertbeständig

Ein massives Haus ist langlebig und wertbeständig, und praktisch alle Wohnvorstellungen lassen sich in einem guten Preis-/Leistungsverhältnis realisieren. Gleichzeitig garantiert die massive Bauweise einen hohen Wiederverkaufswert. Der Wert eines Hauses steigt außerdem, wenn es auch über einen Keller verfügt. Der Wiederverkaufswert von Häusern mit Keller liegt um bis zu einem Drittel höher als jener für Objekte, die nicht unterkellert sind.

Große Varianten-Vielfalt

Die Grundbaustoffe für den Massivbau sind der klassische gebrannte Ziegel, der Gasbetonstein, Blähtonsteine sowie Holzmantelsteine. Immer mehr Menschen wollen ein „Zurück zur Natur“ leben und besinnen sich auf früher übliche Materialien wie Naturstein, Schlackenstein oder Lehmziegel. Im Fall von Lehm muss auch auf eine spezielle Architektur für den baulichen Wetterschutz geachtet werden. Bislang wurden in der modernen Architektur ungebrannte Lehmziegel nämlich nur im Innenraum eingesetzt. Sie haben eine hohe speicherwirksame Masse und bieten den zusätzlichen Vorteil, dass sie den Feuchtehaushalt weitgehend regulieren können.


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Datum: 19.10.2015

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