CO2-Ausstoß des Hauses

Seit 1.1.2012 fließt auch der CO2-Ausstoß von Immobilien in die Bewertung mittels Energieausweis mit ein. Der gewählten Energieform kommt dann noch größere Bedeutung zu als bisher. Der Energieausweis soll sowohl für Eigner wie für Käufer Bedeutung haben.

Der Energieausweis soll die Energie- und Kostenbilanz eines Objekts kategorisieren und für Besitzer wie Verkäufer verständlich aufschlüsseln. Langfristig soll er für Immobilien das darstellen, was das "Pickerl" im Bereich der Autos bedeutet.

Seit 1.1.2012 spielt hierbei auch der CO2-Ausstoß eine größere Rolle. Laut einer OIB-Richtlinie (das Österreichische Institut für Bautechnik ist die Koordinationsstelle der Bundesländer im Bereich Bauwesen) sollen ab diesem Zeitpunkt die Kohlendioxidemissionen pro m² konditionierter Brutto-Geschoßfläche bezogen auf das Standortklima angegeben werden.

Unterschiedliche Energieträger

Dabei werden, neben dem ebenfalls zu berücksichtigenden Haushaltsstrombedarf, den verschiedenen Heizmodellen und Energieträgern unterschiedliche Faktoren für den Kohlendioxidausstoß zugerechnet. Sowohl Strom als auch Kohle schneiden hier natürlich schlechter ab, bessere Werte erzielen Biomasse und Fernwärme.

Die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit der gewählten Heizform machen sich dann nicht nur bei den laufenden Ausgaben bemerkbar, sondern schlagen sich auch noch deutlicher als bisher auf den Wert der eigenen Immobilie nieder.


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Datum: 27.04.2011

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