Pflanzen, die auch im Winter blühen

Der winterliche Garten kann auch bunt sein. Zahlreiche Winterblüher erfreuen das Gärtnerherz in den grauen Monaten, so sie rechtzeitig im Jahr gesetzt wurden. Hier ein Überblick über die beliebtesten Winterblumen.

g215/shutterstock.com © g215/shutterstock.com

Die reifen Steinfrüchte des Schneeballs (Viburnum) färben sich rot, purpurfarben bis hin zu schwarz. Selten werden sie auch gelb.

Wer an blühende Pflanzen denkt, der denkt an das Frühjahr und geht im Großen und Ganzen wohl davon aus, dass in der kalten Jahreszeit die Knospen besser verpackt bleiben sollten.

Triste Kahlheit muss nicht sein

Ein Garten muss auch im Herbst und im Winter nicht grau und langweilig sein. Es gibt genügend Gewächse, die - winterhart, immergrün oder im Dezember, Jänner und Februar blühend - der kalten Witterung trotzen und mit ihrer Blütenpracht den verregneten und irgendwann eingeschneiten Außenbereich bunt verfärben.

Hier finden Sie typische und in heimischen Gärten besonders beliebte Winterblüher. Vielleicht ist ja was für Sie dabei...

Diese Winterblüher halten, was sie versprechen

  • Schneerose: Ein echter Winterprofi. Selbst Eis kann nicht verhindern, dass sie im Jänner blüht.
  • Seidelbast: Er gehört zu den Frühstartern im Februar. Die Beeren sind meist rot oder gelb und nicht essbar.
  • Duftschneeball: Er beginnt schon im November zu blühen und herrlich zu duften. Im März legt er noch einmal kräftig nach. Die riesigen, rosa Blütenbälle kommen besonders bei Schneefall herrlich zur Geltung.
  • Duftfleischbeere: Der immergrüne, winterharte Strauch hat kleine weiße, süßlich duftende Blüten, die ihren betörenden Duft im Jänner und Februar verbreiten.
  • Winterjasmin: Er ist der verlässlichste Winterblüher. Je nach Witterung blüht er zwischen Dezember und April mit kleinen primelgelben Blüten. Seine Äste sind dabei dauerhaft grün. Der Winterjasmin gilt als äußerst pflegeleicht.
  • Zaubernuss: Ein paar Tage mit moderaten Temperaturen im Jänner reichen und die Knospen der Zaubernuss öffnen sich.
  • Zwergblutpflaume: Sie ist der Spätzünder unter den Winterblühern und begeistert mit ihrer Blütenfülle.
  • Mahonien: Immergrüne Sträucher ohne Dornen. Die Blüten leuchten gelb, die Beeren sind blau-schwarz. Von einigen Sorten sind sie sogar essbar und könnne zu Marmeladen oder Säften verarbeitet werden. Die meisten Mahonien blühen übrigens zur Weihnachtszeit.
  • Schneechristrose: Sie geht im Dezember auf und trägt ihre weißen oder roten Blüten bis in den April hinein! Aufgrund ihres kompakten und kleinen Wuchses (maximal 40 Zentimeter hoch) eignet sie sich auch perfekt als Kübelpflanze.
 


AutorIn:

Datum: 14.10.2015

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Pflanzen

Die Rosenzucht ist jahrhundertealt. Viele historische Sorten sind heute noch in den heimischen Gärten zu finden und erfreuen sich großer Beliebtheit.

Zimmerpflanzen verschönern unsere Wohnräume, verbessern die Raumluft und unsere Lebensqualität, filtern Schadstoffe aus der Luft und sorgen für eine angenehme Luftfeuchtigkeit. Wie und wo sie ein besonders gutes und langes Leben führen, erfahren Sie hier.

Gegen jedes Leiden ist ein Kräutlein gewachsen. In der Natur, oft direkt vor der Haustüre im eigenen Garten finden sich mitunter gute Alternativen zur Schulmedizin. Wir haben ein paar Naturrezepte für Sie. Probieren Sie es aus!

Jede Pflanze braucht Wasser. Das ist auch dem laienhaftesten Hobbygärtner klar. Doch: Was muss wann und wie oft und wie viel gegossen werden? Und welchen Einfluss hat die Witterung? Wir haben für Sie die wichtigsten Grundregeln zum Thema gießen zusammengestellt.

Sie haben sich für eine grüne Grundstücksbegrenzung entschieden und die Pflänzchen sind auch schon gekauft. Dann geht es jetzt ans Einsetzen. Hier zeigt Ihnen der Gartenprofi, wie es funktioniert.

Ein altes Gärtnersprichwort sagt: Der Frühling wird im Herbst gepflanzt. Das trifft auf kaum eine Pflanze mehr zu, als auf die Blumenzwiebel. Egal ob Tulpen, Narzissen oder andere: Alle müssen im September oder Oktober in den Boden, damit man im Frühling (ab März) einen prachtvollen Blütenreigen hat.

Es blüht und duftet aus jeder Ecke, die Farben sind prächtig und machen glücklich. Ein Garten ohne Blumen ist für viele wohl unvorstellbar.