Was ist eigentlich...Delfter Keramik?

Im Zuge der Rückbesinnung auf alte Werte und Waren erleben auch die Delfter Fliesen eine Renaissance. Blau-weiß gemustert und ein absoluter Hingucker beim Vintage-Look.

Delfter Keramik ist ein Klassiker. Als die frühen Handelskompanien Anfang des 17. Jahrhunderts chinesisches Porzellan nach Europa brachten, fingen die hiesigen Manufakturen an, das exotische (und meist blauweiße) Stückgut zu imitierten. Als erstes gelang das den Töpfereien in Delft – einer niederländischen Kleinstadt südlich von Den Haag. Ihr bescherte die neue Keramikkunst einst großen Wohlstand und noch heute ist das sogenannte „delfts blauw“ international berühmt. Neben Tellern, Vasen und Figuren wurden auch Fliesen verziert und gebrannt. Beliebte Motive neben Vögeln und Windmühlen waren - typisch Seefahrervolk - die Schiffe.

 

Wie bei Oma

Heutzutage gibt es nur noch eine traditionelle Manufaktur in Delft, „De Porceleyne Fles Anno 1653“, doch längst haben Kleinbetriebe die Handwerkskunst übernommen und stellen ebenfalls an die historischen Vorlagen angelehnte Keramiken her. Aus gutem Grund: die Nachfrage ist wieder gestiegen, da die Fliesen sich perfekt in Küche und Bad im Landhaus- oder Vintagestil eignen. Die perfekte Ergänzung zum Brotback- und Einkochrevival.

Als Fliesenspiegel ein echter Hingucker

Die Farbkombination von Blau und Weiß lässt uns sofort an Meer und maritime Urlaubsmomente denken. Neben dem Fernweh und einer Portion Sehnsucht bringt sie also auch etwas Beruhigendes in unser Zuhause. Je nach Geschmack kann bei der Auswahl der Fliesen auch das hellere Weiß dominieren - wodurch der Raum dann insgesamt etwas "cleaner" wirkt.

Bezüglich Montage und Pflege unterscheiden sich die Delfter Produkte in keiner Weise von anderen Fliesen. Doch vorsichtshalber gilt: gehen Sie beim Putzen nicht mit zu scharfen Reinigunsmitteln ans Werk!


AutorIn:

Datum: 21.09.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Innenwände

Kreative Raumgestaltung fängt schon bei den Wänden an – und kann ganz unterschiedlich in Angriff genommen werden. Wichtig ist dabei, nicht nur Farbe ins Spiel bringen, sondern auch mit passenden Materialien das Wohnkonzept zu unterstützen. Von Farbklecksen über leichte Stoffbahnen bis zu schweren Metallen: Wir zeigen Ihnen vier Möglichkeiten der Wandgestaltung.

Zimmerpflanzen, die etwas auf sich halten, wachsen jetzt vertikal. Moose polstern Wände oder bilden kunstvolle Gemälde. Wohnräume werden ohne viel Platzaufwand zum Indoor-Dschungel mit Frischluftgarantie.

Ökologische Innenwandgestaltung auf einer neuen Ebene. Aus reiner Heilerde hergestellte Wandfarbe für noch besseres Raumklima und eine gesunde Wohnumgebung.

Mit Farbeimer und Pinsel allein ist es nicht getan. Sie sollten sich, bevor es ans Streichen geht, ein paar Gedanken über die Wirkung der Farben und deren Platzierung machen. So verändern Sie Räume positiv.

Die besten, haltbarsten und für alle Anstriche geeigneten Pinsel sind solche mit Chinaborsten - Kunststoffborsten sind nur für lösungsmittelfreie Anstriche einsetzbar. Für große Flächen benutzen Sie am besten Farbroller.

Dekorative Wandverkleidungen sind eine vielseitige und überraschend leicht zu handhabende Gestaltungsvariante. Wer Lust auf Veränderungen hat, muss also nicht zwangsläufig auf neue Wandfarben oder Tapeten zurückgreifen.

Für die Wände stehen viele unterschiedliche Farbenarten zur Wahl. Sie sind in vielerlei Hinsicht unterschiedlich und zumeist bedenkenlos einsetzbar. Ein Blick auf die Angaben der Inhaltsstoffe empfiehlt sich aber immer!

Mit Mineraldämmplatten wird die Dämmung der Außenwände des Hauses zum Kinderspiel. Lesen Sie hier alles über die nötigen Arbeitsschritte.

Verkleidungen bestehen aus einer Unterkonstruktion, an der Platten aufgehängt sind, diese Platten können aus Metall, Mineralfasern oder Gipskarton sein und das Tragprofil kann sichtbar oder unsichtbar ausgeführt werden.