Wohnbauförderung: Voraussetzungen und Abwicklung

Sehr beliebt bei der Wohntraumfinanzierung ist nach wie vor die Wohnbauförderung. Die Voraussetzungen, Förderarten und Förderhöhen unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. Hier die wichtigsten Fakten.

Grundsätzlich kann jeder volljährige österreichische Staatsbürger, der Eigentümer oder Miteigentümer einer Liegenschaft ist, um eine Wohnbauförderung ansuchen. EU-Bürger sind dabei österreichischen Staatsbürgern gleichgestellt. Gefördert wird nur ein Hauptwohnsitz. Für ein Wochenendhaus gibt es keine Unterstützung.

Mit stichprobenartigen Kontrollen vor Ort überzeugen sich LandesbeamtInnen, ob das Haus oder die Wohnung auch wirklich spätestens sechs Monate nach Fertigstellung "ständig genutzt" wird.

Mit der Wohnbauförderung haben Sie nur als "Häuslbauer" direkt zu tun. Dabei müssen Sie den Antrag zur Förderung selbst stellen. Bei Miet- und Eigentumswohnungen holen sich nämlich die Bauträger die Finanzierungsmittel. Der Wohnungskäufer erhält dann die fixfertige Anzahlung sowie die monatliche Rückzahlung vorgeschrieben.

Wohnbauförderung ist Landessache

Die Länder gewähren entweder ein besonders günstiges Darlehen, helfen mit Annuitäten- und Zinsenzuschüssen bei der Rückzahlung eines Kredites oder geben einen einmaligen, nicht rückzahlbaren Baukostenzuschuss.
Je nach Bundesland gelten andere Bestimmungen - und das nicht nur in der Höhe der Förderung, sondern auch bei den Einkommensgrenzen sowie bei der Art der Förderung.

 


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Datum: 17.05.2015

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