Baugrunduntersuchung

Das Baugrundrisiko tragen Sie als Bauherr. Es müssen die Boden- und Wasserverhältnisse bekannt sein, um die richtige Gründungs- und Abdichtungsart wählen zu können, um ungleichmäßige Setzungen zu vermeiden, weswegen Baugrunduntersuchungen notwendig sind.

Baugrundrisiko

Das Baugrundrisiko tragen Sie als Bauherr. Das heißt auch, dass Mehraufwendungen aus vor Baubeginn nicht ersichtlichen Faktoren einen Mehrpreis bedingt, der vor Beginn der Arbeiten vom Auftragnehmer benannt und vom Bauherrn bestätigt sein muss. Insbesondere gelten felsiger Baugrund, vorhandene Bauwerksteile einer Altbebauung, Grund- oder Schichtenwasser oder nicht ausreichend tragfähiger Baugrund als solche Faktoren. In Wahrnehmung seiner Sorgfaltspflicht muss der Architekt bzw. Planer den Bauherren rechtzeitig, bei Beginn der Planung, auf die Notwendigkeit von Baugrunduntersuchungen hinweisen. Beauftragung und Bezahlung von Baugrunduntersuchungen ist allerdings dann Sache des Bauherren. Den Planer bzw. Architekten sollte normalerweise ein fehlendes Baugrundgutachten nicht an in seiner Arbeit hindern. Häufig werden notwendige Untersuchungen bis zum Baugrubenaufschluss hinausgeschoben um Kosten zu sparen. Im Allgemeinen funktioniert diese Vorgangsweise auch gut.

Bodenbeschaffenheit

Unter dem Begriff Boden versteht man ein natürliches Haufwerk mineralischer und/oder organischer Teilchen oder Körner, welches im allgemeinen aus Feststoff, Wasser und Luft besteht. Meistens ist der Untergrund eines Bauobjektes nicht homogen aufgebaut. Die Standsicherheit des Gebäudes und die Wahl der Gründungsart ist von der Tragfähigkeit des Bodens abhängig.

Die Tragfähigkeit ist von der Schichtung des Baugrundes, Gleichmäßigkeit, Neigung, Bodenart, Feuchtigkeitsgrad etc abhängig. Der Baugrund verformt sich unter der Last des Bauwerkes entsprechend seiner Zusammen- drückbarkeit. Je nach Art des Lastangriffes erfährt das Bauwerk dann Setzung, HorizontalverscVor Baubeginn hiebungen oder Verkantungen.

Bodenuntersuchungen

Es müssen die Boden- und Wasserverhältnisse bekannt sein, um die richtige Gründungs- und Abdichtungsart wählen zu können, um ungleichmäßige Setzungen zu vermeiden. Baugrunduntersuchungen erfolgen meist in Form von Probebohrungen, Schächten, Rammsondierungen, der Herstellung von Grundwasserpegeln, Pumpversuchen, der Entnahme und Untersuchung von Boden- und Wasserproben.

Auch zur Erkundung und Analyse bereits bestehender Fundierungsverhältnisse können sich diese Untersuchung als notwendig erweisen. Mit Hilfe dieser Maßnahmen können Ursachen von Bauschäden und verborgene Baumängel aufgespürt und lokalisiert werden. Bei Bodenerkundungen sind Art, Beschaffenheit, Lagerung und Dicke der Bodenschichten durch Schürfe, Bohrungen oder Sondierungen festzustellen.

Bodengutachten

Die durch ein Gutachten gewonnene Sicherheit über Baugrundeigenschaften und Grundwasserstände am Grundstück ist ein Eckpfeiler der Planung, werden doch durch dieses Gutachten die notwendigen Erkenntnisse für die Fundierung des Hauses und ggf. erforderlichen Maßnahmen zur Trockenhaltung eines Kellers gewonnen.

 

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Datum: 11.09.2010

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