Mauerwerk aus Ziegeln -Materialeigenschaften

Die große Bandbreite an angebotenen Ziegeln für das Mauerwerk erfordert Überlegungen bezüglich deren Eignung für den Einsatz.Vom Formstein bis zum Überlager sollte man die wissen worum es geht-

Überlagen

Bei (Tür-)Öffnungen müssen im Mauerwerk Überlagen angeordnet werden, damit die Last seitlich in die Wände umgeleitet wird. Die Überlager können aus bewehrtem Beton oder Stahl bestehen (bei großen Spannweiten) oder aus Fertigteilen, entsprechend der Mauerwerksart mit Spannbetoneinlagen.

Unterlagen

Unter Zwischenwände werden Unterlagen aus Dachpappe, bituminisierten Weichfaser-Platten, Bitu-Korkstreifen usw. aufgebracht.

Deckenanschluss

Der Deckenanschluss kann entweder kraftschlüssig oder beweglich ausgeführt werden. Bei den Anschlüssen muss generell darauf geachtet werden, dass diese entsprechend der Wandqualifikation (z.B. F30 oder F90) ausgebildet wird.

Formsteine

Um den durchgehenden Wärmeschutz sicherzustellen ist darauf zu achten, dass bei Mauerwerk aus Hohlziegeln, Hohlblocksteinen oder Mantelbetonsteinen nur Ergänzungssteine verwendet werden, deren Wärmeschutz mindestens dem der übrigen Steine entspricht.

Dies gilt auch für einen waagrechten und senkrechten Ausgleich. Sollte mit Ergänzungssteinen nicht das Auslangen gefunden werden, müssen Passstücke zugeschnitten werden. Ebenso sind Anschläge für Fenster und Türen mit geeigneten Formsteinen auszuführen.

Mauerwerksmörtel

Man unterscheidet zwischen Kalkzementmörtel, Zementmörtel (hohe Festigkeit geeignet für feuchte Bereiche und Wärmedämmmörtel.

Ausfachungen, Vormauerungen

Ausfachungs-Mauerwerk und Vormauerungen müssen an bestehenden Wänden oder Pfeilern z.B. mit Betonstahl verankert werden.


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Datum: 03.02.2010

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