Büro und Gewerbe

  • Kurz vor dem Jahreswechsel 2016/2017 wurde der Verkauf des Projekts Rathausstraße 1 – und mit ihm des Baurechts an der Liegenschaft – von der WSE Wiener Stadtentwicklung an die Buwog bekannt. Wichtige Details zum geplanten Neubau des dort künftig angesiedelten Kunden- und Verwaltungszentrums sind nun Anfang August bei einer Infoveranstaltung für Anrainer vorgestellt worden. Die Botschaft der Buwog: Der Glaspalast von Architekt Harry Glück an der Wiener Zweierlinie soll in großen Teilen recycelt werden, einzelne Bauteile werden wiederverwendet. Die freie Sicht auf den Dom bleibt.

  • Boehringer Ingelheim mit seinem Regionalzentrum in Wien, das mittlerweile über 1.600 Mitarbeiter beschäftigt, wächst weiter – am bestehenden Unternehmensstandort in Wien Meidling und demnächst auch am Wienerberg, wohin im Spätsommer ein Teil der Belegschaft umsiedelt. Zieladresse sind die auf die neue Büromarke „myhive“ umgerüsteten Twin Towers der Immofinanz. Laut Eigentümer werden demnächst die Umbauarbeiten auf den reservierten 3.000 Quadratmetern Bürofläche abgeschlossen sein. Für das neue Bürokonzept wurde auch beim trockenen Innenausbau auf einen neuen Qualitätsstandard gesetzt.

  • Wie SES Spar European Shopping Center meldet, wird nach dem Sommer der zweite Bauteil des Einkaufszentrums Huma Eleven in Wien-Simmering in Betrieb genommen. Die Zahl der Shops steigt damit auf über 90 – auf rund 50.000 Quadratmeter vermietbarer Fläche. Phase zwei bringt viele neue Modelabels ins Haus.

  • Die im Burgenland ansässige einsimmo hat den Grazer Produktionsstandort der Wo&Wo Sonnenlichtdesign aufgekauft. Letztere hat das Werksareal von dem auf Gewerbe- und Spezialimmobilien fokussierten Investor mit Hauptsitz in Eisenstadt im Zuge eines Sale-and-lease-back-Deals langfristig zurückmietet. Als Vermittler war Otto Immobilien an Bord. Über die Verkaufssumme wurde von allen Seiten Stillschweigen vereinbart.

  • Der Baustoffproduzent Baumit hat heute seinen „BauMinator“ vorgestellt. Laut Unternehmen soll das neue Drucksystem schnelle und günstige Betonbauteile in neuer Qualität liefern. Ziel sei es, in diesem „Zukunftsmarkt eine große Rolle zu spielen.“

Im Zuge des strategischen Verkaufsprogramms „Fast Track 2017“ trennt sich UBM von weiteren Liegenschaften. Wie das Unternehmen verlautbarte, handelt es sich dabei um insgesamt fünf Bestandsimmobilien im Großraum Graz (Bild) und in Wien.

Das auf mobile Baudokumentation und Mängelmanagement spezialisierte Wiener Start-up PlanRadar – vor drei Jahren unter dem Namen DefectRadar gegründet – hat frisches Geld in Millionenhöhe vom aws Gründerfonds und Co-Investoren (Berliner Volksbanken Ventures/Redstone und Calvary Ventures) erhalten. Laut Unternehmen soll damit in den Ausbau des Teams und in die weitere Internationalisierung des Unternehmens investiert werden.

800 Stück vom recyclingfähigen Material ergeben ein Haus: ökologisch, energieeffizient, mobil. Das Palettenhaus, von den Architekten Gregor Pils und Andreas Claus Schnetzer bereits 2008 an der TU Wien erdacht und entwickelt, und seitdem auf Wettbewerbs- und Nachhaltigkeitstour – sowie in allen Medien präsent –, hat jetzt auch einen fixen Platz am Blaue Lagune-Teich. Letzten Dienstag wurde das nachhaltige Vorzeigeobjekt als Coworking-Homebase eröffnet.

Planung

Eine Komplettsanierung bedarf guter Vorbereitung und umfassender Planung. Egal, ob die Elektrik oder Installationen erneuert werden, das Mauerwerk saniert oder ein Umbau mit Entkernung ansteht, beginnen Sie immer mit einer Bestandserhebung.

Bevor Sie mit der Sanierung beginnen, bedarf es einer guten Planung und Finanzübersicht. Kalkulieren Sie außerdem ausreichend Vorbereitungszeit ein - auch für kostenlose Arbeit in Eigenregie!

Die Frage scheint auf den ersten Blick komisch, doch Fakt ist: Sie sollten sich darüber im Klaren sein: Warum will ich sanieren? Je nach Zweck der Maßnahme und Zielsetzung muss das Projekt zeitlich und budgetär geplant werden.

Technik

Auf den Immobilienmarkt, der die Digitalisierung die längste Zeit verschlafen hat, drängen neue Kommunikationstechnologien – immer schneller, immer kundenorientierter. Dementsprechend meldet Signa-Geschäftsführer Christoph Stadlhuber jetzt die Erweiterung der Vertriebsstruktur. Projektbesichtigungen würden dadurch zeit- und ortsunabhängiger – schon lange vor dem Fertigstellungstermin. Der Blick durch die virtuelle Brille soll beispielgebend für den Wohnungsverkauf werden und gleichzeitig helfen, Kosten zu sparen.

Immobilienmakler werden sich freuen: Die Datamining-Immo-Spezialisten von Imabis bringen eine kostenlose Software auf den Markt. Versprochen wird effizientes Kontakt- und Objektmanagement. Der „tägliche Begleiter für Makler“ soll schon im März live gehen – inklusive virtueller Besichtigungstour von www.PicMyPlace.com.

Einrichtung

Flexible Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten sind im Vormarsch. Große Unternehmen zeigen es vor: Urlaub nach Bedarf oder Telearbeit im Homeoffice sind da keine Ausnahme. An die "neue Arbeitswelt" müssen sich aber nicht nur Unternehmer einstellen, auch die Büromöbel müssen immer flexibler werden.

Das größte Problem in Sanitäranlagen von Hotels, aber auch etwa in Büros, ist der Gestank. Laut Studie empfinden diesen 38 Prozent der Österreicher als Störfaktor Nr. Eins. Bei der Ausstattung zeigt sich Entwicklungspotenzial.

Neudoerfler-Geschäftsführer Helmut Sattler im immonet.at-Interview über moderne Lösungen, neue Arbeitshaltung, Leistungssteigerung durch Büro-Ausstattung, Akustik, biorhytmisches Licht und die Zukunft des Büros.

Verwaltung

Gastkommentar von Ulrike Aichhorn, Fachexpertin der ÖQA für Qualitätssicherung in der Hausverwaltung: "Im Kern haben wir es mit mangelnder Qualitätssicherung und Transparenz zu tun".

Im aktuellen Shopping Center Performance Index der Immobilienanalysten Ecostra und Standort+Markt wurde das FMZ Telfspark zum besten Fachmarktzentrum des Bundeslandes gewählt. Der Index wird jährlich durch eine Befragung der Mieter zur Zufriedenheit mit den erzielten Umsätzen in den jeweiligen Zentren ermittelt.

Facility Management trägt direkt zum Unternehmenserfolg bei, denn es unterstützt die Organisationsentwicklung bei der Umsetzung ihrer Projekte, waren sich Experten beim IFM-Kongress einig.

Gesund Arbeiten

Sind Arbeits- und Wohngesundheit Trend und Marktchance zugleich oder lediglich eine kurzfristige Modeerscheinung? Zu diesem Thema diskutierten Branchenexperten im Rahmen eines "Hot Table"-Gesprächs.

Schlechte Raumluft kann besonders in der Heizperioden zu vielfachen gesundheitlichen Beschwerden führen, dies reicht von Müdigkeit bis hin zu chronischen Erkrankungen. Die negativen Folgen tragen nicht nur die Mitarbeiter sondern auch das Unternehmen.

Der Verein für Konsumenteninformation hat 11 Portionskaffeemaschinen getestet. In Sachen Qualität und Preis besteht vor allem zwischen sogenannten "Padautomaten" und Kapselmaschinen ein Unterschied.