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Was den Österreichern beim Wohnen wichtig ist


Bernhard Reikersdorfer von RE/MAX ließ die Wohnträume der Österreicher erforschen

Wohnungssuchende haben konkrete Erwartungen, wenn es darum geht, ein neues Eigenheim zu finden: Abgesehen vom angemessenen Kauf- bzw. Mietpreis und einer Umgebung zum Wohlfühlen, geht es dabei um Kriterien wie Energie- und Betriebskosten, eine Umgebung, in der man sich wohl fühlt, sowie nette Nachbarn und eine geringe Kriminalitätsrate. Weniger wichtig sind hingegen Fragen der Architektur oder der Umgebung.

 

Dies sind die Kernaussagen einer Umfrage welche das Linzer market Institut für die Maklervereinigung RE/MAX  durchführte. Die Ergebnisse hängen natürlich auch mit der gegenwärtigen Wirtschaftslage, und dem – pünktlich zum Wintereinbruch – immer wieder aufkommenden Energiethema zusammen:

 

„Dass oben auf der Wunschliste die geringen Energiekosten stehen (71 % der ÖsterreicherInnen legen darauf viel oder etwas mehr Wert), hängt u.a. damit zusammen, dass im vergangenen Jahr die Steigerung der Energiekosten für viele ein Schock war und dass sich in der Bevölkerung ein Energiesparbewusstsein durchgesetzt hat“, so Bernhard Reikersdorfer, Geschäftsführer von RE/MAX Austria.

 

Die Architektur des Wunschdomizils, die Infrastruktur der Umgebung sowie die Eigentums- und Wohnform finden sich erst an fünfter bis achter Stelle. So eine Untersuchung, die Österreichs größtes Immobiliennetzwerk, RE/MAX, www.remax.at beim market Institut/Linz durchführen ließ.


Frauen und Männer wollen nicht (immer) dasselbe

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So legen immerhin 74 % der Männer Wert auf geringe laufende Betriebskosten, die nur 68% der Frauen sehr wichtig sind. Genauso viel Wert legen diese auch auf das Kriterium „nette Nachbarn“, welches nur für 58% der Männer von Bedeutung ist.

 

Auch regionale Unterschiede lassen sich ausmachen: 75% der Steirer und Kärntner legen Wert auf eine Gegend mit geringer Kriminalitätsrate, aber nur 47% der Wiener. Dass dies im Gegensatz zur Kriminalitätsstatistik steht, erklärt Reikersdorfer so: „Offensichtlich haben sich schon manche WienerInnen damit abgefunden, dass in einer Großstadt die Kriminalität höher ist“.

 

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