Das Projekt „Benchmark Tischler NÖ“ ist mit 30 teilnehmenden Betrieben das größte Projekt, das bisher im Rahmen der ecoplus-Netzwerke und Cluster abgewickelt wurde. Dabei wurde erstmals ein Benchmark-System entwickelt und eingesetzt, das speziell auf die Anforderungen niederösterreichischer Tischler zugeschnitten wurde.
Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav und KommR Sonja Zwazl, Präsidentin der Wirtschaftskammer NÖ, gratulierten den teilnehmenden Betrieben im Rahmen eines Festaktes zu ihrem Engagement, das für die gesamte Branche Symbolkraft hat.
Im Rahmen der sehr erfolgreichen Pilotaktion „Workshopreihe Strategie“ des Landes Niederösterreich wurde der Wunsch nach einem Benchmark-System laut, das spezifisch auf die Bedürfnisse der niederösterreichischen Tischler zugeschnitten ist. Diese Idee wurde von der Landesinnung der Tischler NÖ aufgegriffen und gemeinsam mit dem Bau.Energie.Umwelt Cluster NÖ das Projekt „Benchmark Tischler NÖ“ entwickelt.
Jetzt wurden im Rahmen eines Abschlussworkshops die wesentlichsten Projektergebnisse präsentiert – mit durchwegs positiven Erwartungen für 2009. Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav: „Diese erfreulichen Ergebnisse zeigen uns, dass wir mit unseren Maßnahmen zur Konjunkturbelebung auf dem richtigen Weg sind und dass es uns gelingt für die NÖ Wirtschaft jene Rahmenbedingungen zu schaffen, die für eine positive Entwicklung benötigt werden.“
Aber nicht nur die gesammelten Zahlen und Daten haben Aussagekraft für die gesamte Branche – auch das Projekt an sich hat Symbolcharakter: Die 30 teilnehmenden Betriebe sind allesamt KMU – und es ist nicht selbstverständlich, dass in kleinen und mittleren Unternehmen solch große Bereitschaft besteht, im Firmenmanagement neue Wege zu gehen.
Doch gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist es wichtig, nicht nur in neue Produkte und Dienstleistungen zu investieren, sondern auch im Management zukunftsorientiert und innovativ zu agieren. Damit tragen die Betriebe zur Stärkung der gesamten Branche bei. Für dieses herausragende Engagement und die damit verbundene Vorbildfunktion wurden die ProjektteilnehmerInnen auch mit einer Urkunde ausgezeichnet.
„Es ist wichtig, dass die Betriebe auch selbst darauf schauen, ihre inneren Strukturen immer weiter zu verbessern und sich selbst immer fitter zu machen. Projekte wie „Benchmark Tischler NÖ“ liegen da goldrichtig. Denn je effizienter ein Betrieb intern aufgestellt ist, umso stärker ist er“, so die Präsidentin der Wirtschaftskammer NÖ, Sonja Zwazl.
Erfreulich ist auch die große Bereitschaft der Tischlereibetriebe, Lehrlinge auszubilden. Im Schnitt sorgt jeder an „Benchmark Tischler NÖ“ teilnehmende Betrieb für die Ausbildung von zwei jungen Menschen. Die Zahl der Lehrlinge im ersten Lehrjahr ist im Bereich der Tischler derzeit sogar höher als vor einem Jahr.