Problem Minigarten? Muss nicht sein!

Klein aber fein! Minigärten sind eigentlich gar keine wirklichen Problemgärten. Mit dem richtigen Know-how und einer den Umständen angepassten Gartenplanung.

Gärten mit unter 100 Quadratmetern Fläche gelten als Minigärten. Dass diese aber nicht auch zu wahren Oasen der Entspannung in der Natur werden können, macht eine professionelle Planung möglich. Und einen ganz klare Vorteil gegenüber ihren großen Pendants haben sie auch: wo weniger Fläche, da weniger Arbeit!

Ein paar Tipps, wie klein ganz groß wird

  • Statt raumgreifender Blütenhecken sollten Sie als Sichtschutz zum Nachbarn besser Kletterpflanzen an Zäunen hochziehen. Diese finden auch im kleinsten Garten Platz und lassen ihn noch dazu in sattem Grün erstrahlen oder fröhlich erblühen.
  • Es muss nicht immer Rasen sein! Blumenwiesen wirken ohnehin nur auf großen Flächen - außerdem sind sie zweimal im Jahr mit der Sense zu mähen - das erspart man sich mit einem kleinen, strapazierfähigen Rasenstück. Natürlich stellt sich im Minigarten auch die prinzipielle Frage, ob man denn unbedingt Rasen braucht. Wie wär´s denn statt Rasen mit einer großzügigen Terrasse beispielsweise aus Kies, die sich mit der Zeit ohnehin selbst begrünt und mit einem bunten Staudensaum rundherum?
  • Statt des Gartenteichs finden im Minigarten Wasserpflanzen auch in ausrangierten Weinfässern oder Wassertrögen ein geeignetes Quartier.
  • Wichtig im Minigarten: die dritte Dimension betonen! Stellen Sie zum Beispiel ein paar Spiegel auf, sie vergrößern den Garten optisch!
  • Bei den Bäumen gibt es auch bei den kleinkronigen genügend Auswahl - es muß ja nicht unbedingt eine Linde im Hausgarten stehen, die ohnehin ungeheuer viel Platz beansprucht und dann natürlich auch Schatten wirft.

AutorIn:

Datum: 06.06.2011

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Gartentypen

Es gibt zahlreiche Methoden, Böschungen gegen ein Abrutschen zu sichern. Von Pflanzsteinen über Trockenmauern bis hin zu Gabionen. Finden Sie hier einen Überblick der gängigsten Techniken.

Rosmarin mag Rosen, Thymian vergrämt Schnecken und Dill ist gut gegen Blattläuse. Wie schneidet man eigentlich Basilikum und Schnittlauch richtig? Wir verraten Ihnen ein paar Kräutergeheimnisse.

Sie möchten einen Garten auf Ihrem Flachdach anlegen? Dann steht Ihnen ein mitunter langer bürokratischer Weg bevor. Von der Genehmigung der Nachbarn bis zum Besuch bei der Baupolizei - hier ein Überblick.

Der Begriff ist weitgehend bekannt und doch oft missverstanden: Feng Shui – die fernöstliche Lehre von der Harmonie zwischen dem Menschen und seiner Umgebung. Und so berücksichtigen Sie Feng Shui in Ihrem Garten...

Die Geschichte des Gartens geht bis auf die alten Ägypter zurück: Bereits 1.300 vor Christus wurden von den antiken Völkern erste Ziergärten errichtet. Noch heute zählen historische Gärten zu den schönsten überhaupt.

Es kann nicht überall die Sonne scheinen - muß sie auch nicht, denn es gibt Pflanzen, die halbschattige oder gar vollschattige Standorte ohnehin bevorzugen. Wie zum Beispiel Hortensien.

Sandböden sind leicht, feinkörnig, wenig fruchtbar und ein schlechter Wasserspeicher. Sie eignen sich daher nicht für den üppigen Blumengarten oder die saftige Wiese. Im Steingarten, Kräutergarten oder für Trockenplanzen ist der Sand aber perfekt.