Atmosphäre schaffen mit kreativer Wandgestaltung

Kreative Raumgestaltung fängt schon bei den Wänden an – und kann ganz unterschiedlich in Angriff genommen werden. Wichtig ist dabei, nicht nur Farbe ins Spiel bringen, sondern auch mit passenden Materialien das Wohnkonzept zu unterstützen. Von Farbklecksen über leichte Stoffbahnen bis zu schweren Metallen: Wir zeigen Ihnen vier Möglichkeiten der Wandgestaltung.

In den Farbtopf gegriffen

Modesünden gibt es auch in der Wohnraumgestaltung, beispielsweise die vor 20 Jahren absolut angesagte Schwamm- und Wischtechnik an der Wand. Statt ausgeblichener Terrakotta-Töne wollen wir heute jedoch satte und kräftige Farben. In diesem Jahr voll im Trend: saftige Grüntöne, ob Grau-Grün, Limettengrün, Olivgrün oder ein dunkles Tannengrün. Doch auch ein sanfter Farbenmix ist 2015 angesagt. Multicolor heißt das Stichwort, aber bitte Ton in Ton. Wände werden dafür mit Klebeband in einzelne Felder unterteilt und in verschiedenen Nuancen derselben Farbe gestrichen. Auch das klassische Rot feiert in diesem Jahr sein Comeback. Verschiedene Rouge-Töne werten den Wohnraum optisch auf. Doch Vorsicht: Jeder Raum braucht ein individuelles Farbkonzept, und im Schlafzimmer ist Rot oft fehl am Platz.

Bahn für Bahn zum Wohntraum

Bei Tapeten denken Sie sofort an Raufaser oder Retro-Wellen? Das war einmal, denn heute sind Tapeten wieder salonfähig, und das mit gutem Grund. Kaum eine andere Art der Wandgestaltung ermöglicht es, einem Raum in kurzer Zeit ein komplett neues Gesicht zu verleihen. Dabei können Sie fast jeden Look kreieren: vom asiatischen Wohntraum zum coolen Industrie-Stil. Letzteres gelingt beispielsweise mit einer trendigen Metalltapete. Die Bahnen aus schwerem Papier mit metallischer Oberfläche sind schnell an die Wand gebracht, und es entsteht echter Industrial Chic. Natürlich sind auch einfach bedruckte Papiertapeten eine Möglichkeit. Diese gibt es in allen erdenklichen Farben und Mustern. Wer das gewisse Etwas sucht: Strukturtapeten wirken mit den dreidimensional anmutenden Oberflächen hochwertig und absolut schick. Für die praktisch Denkenden eignen sich die besonders beständigen und robusten Vinyl- oder Vliestapeten.

Akzente setzen und flexibel bleiben

Wer in puncto Einrichtung flexibel bleiben möchte, setzt mit kleinen Kunstwerken oder Bildern an der Wand einzelne Akzente. Ist Ihnen der klassische Bilderrahmen aus Holz oder Kunststoff zu langweilig? Bei Anbietern wie WhiteWall gibt es spannende Alternativen. Sie können sich zum Beispiel Ihr Lieblings-Familienfoto auf Alu-Dibon drucken lassen oder den Schnappschuss vom letzten Urlaub hinter hochwertigem Acrylglas in Szene setzen. Auch hier gilt: Die Mischung macht's! Schaffen Sie Kontraste und kombinieren Sie zum Beispiel moderne Drucke auf Aluminium mit klassischen Bilderrahmen in goldener Barockoptik. Hat man sich an einem Bild satt gesehen, kann man es problemlos austauschen. Eine weitere Möglichkeit der flexiblen Wandgestaltung sind die beliebten Wandtattoos. Die Klebemotive lassen sich in der Regel problemlos rückstandsfrei wieder entfernen.

Umberto Salvagnin © Umberto Salvagnin

Stoffe aus Tausendundeiner Nacht

Stoffe sind ein wichtiger Bestandteil eines jeden Raumkonzepts. Das gilt nicht nur für den Einsatz bei Polstermöbeln, Überwürfen oder Kissen. Richtig angebracht und in Szene gesetzt, schaffen edle Stoffbahnen auch an der der Wand eine tolle Atmosphäre. Ob Sie nun ganze Wände oder eigens gefertigte Holzrahmen mit Stoff bespannen, das Ergebnis bleibt gleich: Es entsteht eine gemütliche, warme Stimmung. Wichtig ist, sich bei der Wahl des Stoffes eher für leichte, luft- und lichtdurchlässige Materialien als für schwere und dunkle Exemplare zu entscheiden. Zu schnell wirkt der Raum sonst dunkel und wird optisch verkleinert. Mit einzelnen Stoffbahnen versteckt man auch problemlos störende Risse in der Wand oder lässt das unordentliche Regal hinter fließenden Farben verschwinden.


Autor:

Datum: 10.08.2015

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