Architektur

  • Das überarbeitete und druckfrische Nachschlagewerk zum mehrgeschossigen Holzbau für Architekten, Planer, Holzfachleute und Bauherren aus der Atlas-Reihe des DETAIL-Verlags ist publiziert. Im Rahmen einer Veranstaltung von proHolz Austria wird das Kompendium am 28. Juni um 19 Uhr im Architekturzentrum Wien vorgestellt.

  • Die Jury des Immobilienawards hat gesprochen, die Nominierungen in den einzelnen Kategorien zum Cäsar 2017 stehen fest. Am 14. September werden die Besten ihres Faches im Schlosstheater Schönbrunn vor den Vorhang geholt.

  • Nigelnagelneu – und schon ein Gewinner: Mosa μ, die jüngste Fliesenserie des niederländischen Herstellers Mosa, wird mit dem Red Dot Award prämiert. Das neue Produkt, das erst dieser Tage vorgestellt wurde, hat eine Expertenjury – bestehend aus unabhängigen Designern, Designdozenten und Fachjournalisten – überzeugt. Preiswürdig? Der innovative Ansatz des Newcomers.

  • Kunst- und Kulturminister Thomas Drozda hat entschieden: Verena Konrad, Leiterin des Vorarlberger Architektur Instituts (vai), kuratiert 2018 den Österreich-Beitrag zur 16. Architekturbiennale in Venedig.

  • Seit 1967 sucht die Zentralvereinigung der Architektinnen und Architekten Österreichs Persönlichkeiten oder Personenkreise, die sich als Bauherren, Auftraggeber und Mentoren für die Baukultur in besonderer Weise verdient gemacht haben. Die Ausschreibung für die diesjährige Ausgabe des Bauherrenpreises läuft noch bis zum 22. Mai 2017.

Die Technische Universität Wien, die Universität für Bodenkultur und das Passivhaus Institut laden am 27. April 2017 zum Planerforum.Architektur in den Kuppelsaal der TU Wien.

Was Immobilienentwickler, Planer und Architekten nicht freuen wird, scheint immer fixer: Alte, strukturelle Dorf- und Ortskerne des 22. Wiener Gemeindebezirks sollen vor baulichen Zugriffen geschützt werden, melden Vertreter der Stadt Wien. Die MA19 – zuständig für Architektur und Stadtgestaltung – hat nach eingehender Untersuchung fünf Bereiche festgelegt, die als Schutzzone ausgewiesen werden können. Darunter finden sich die Ortskerne von Stadlau, Kagran, Eßling, der Schüttauplatz sowie ein Teil der Wagramer Straße.

Wellnessoase, Wohlfühltempel und Treffpunkt - das alles ist ein modernes Bad. Dabei stehen Qualität und Individualität im Vordergrund. Holter ist idealer Partner wenn es um die Realisierung von Traumbädern geht.

Wettbewerbe

Die Initiative Digital Building Solutions (DBS) lädt Start-ups aus dem DACH- und CEE-Raum ein, digitale und disruptive Soft- und/oder Hardwarelösungen sowie Services für die Planung, Errichtung, Betrieb und die Finanzierung von Bauwerken einzureichen. Gefragt seien komplett neue Ideen, aber auch transformierbare Lösungen aus anderen Industrien, meldet der Verein IG Lebenszyklus Bau, der gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft unter dem Motto „Digitize today’s building industry“ Kampagne und Award sowohl entwickelt als auch ausgeschrieben hat.

Der Preis für nachhaltige Alpenarchitektur ist in seiner vierten Runde. Insgesamt haben es 30 Projekte auf die Shortlist geschafft, darunter auch eine bunte Auswahl aus Österreich. Die Sieger werden im Oktober in Bern prämiert. Das Preisgeld ist mit 50.000 Euro dotiert.

Premiere: Zum zehnjährigen Firmenjubiläum launcht die zur w&p Baustoffgruppe zählende Kema erstmals den „Kemastar Award“. Ziel sei es, die fachgerechte und hochwertige Verarbeitung von Kema-Produkten zu fördern, wie es dazu aus dem Unternehmen heißt. Bewerben können sich sowohl Planer als auch ausführenden Betriebe – bis einschließlich 31. März 2017.

Portraits

Das Architekturzentrum Wien meldet das Ableben von Architektin Traude Windbrechtinger-Ketterer. Sie habe, so der Nachruf, zu den wenigen weiblichen Protagonistinnen gehört, die mit ihren Bauten die Nachkriegsmoderne nachhaltig mitprägen konnten.

Der französische Architekt Dominique Perrault arbeitet auf internationalem Parkett. Erst im Februar wurde sein DC Tower in Wien Donaustadt eröffnet. Vor allem die Verbindung zwischen Bauwerk und Umgebung ist ihm ein Anliegen.

Vom Leben am finanziellen Limit in die Königsklasse - BUSarchitektur hat mit dem Campus WU den großen Coup gelandet. Trotz beachtlicher Aufmerksamkeit bleibt das Kollektiv bescheiden. Ein Porträt.

Design

Das Zukunftsinstitut hat die nächste Trendstudie publiziert, diesmal zum Mega-Thema Wohnen. Oona Horx-Strathern, Christiane Varga und Matthias Horx werfen in „50 Insights: Die Zukunft des Wohnens“ Fragen auf, blicken hinter Einstellungen und wagen einen Blick hinter die vier Wände von morgen. Was wir schon immer wissen wollten, uns aber nicht zu fragen wagten.

Screens, Raffstore, Fenster und ihre Steuerungen erfüllen heutzutage noch weit mehr Funktionen als die bloße Beschattung von Gebäuden. Somfy ist Ihr starker Partner zur Automatisierung vom Familienhaus über Bürogebäude, Schulen bis hin zum Krankenhauskomplex.

Ein wesentlicher Bestandteil der architektonischen und gestalterischen Konzeption eines Gebäudes sind die Fenster. Dabei bieten konstruktiv aufwändige Holz-Alu-Ausführungen nicht nur als Designelement viele Vorteile für gehobene Ansprüche.

Projekte

Umbau am Alsergrund: Für Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou ist das Areal rund um den Franz- Josefs-Bahnhof das aktuell „spannendste Entwicklungsgebiet der Stadt“. Vor Journalisten wurde nun der strategische Entwicklungsrahmen für das dort bis 2025 neu entstehende „Althan Quartier“ ausgerollt. Geplant ist ein Aufbrechen der Kubatur beim Julius-Tandler-Platz. Gemeinsam mit der Bevölkerung soll laut Leitbild ein Mischgebiet aus Wohn-, Verkehr- und Geschäftsflächen mit viel Grünraum – inklusive dem ersten wirklichen Hochpark der City – entstehen. Die Planung tritt in die heiße Phase.

Für Reich und Schön ist er einer der angesagten Türöffner ins bizarre wie opulente Wohnvergnügen: Jetzt hat Bauherr und Immobilienzambo Bruce Makowsky in Sachen größer, teurer und noch extravaganter einmal mehr eins draufgelegt. Für alle Big Player, die es nach Bel Air zieht, hat er ein nagelneues schlüsselfertiges Luxus-Anwesen in der kalifornischen Stadtlandschaft – mit Aussicht auf die Skyline der Megalopolis von Los Angeles – im Angebot. Der kolportierte Kaufpreis – 250 Millionen Dollar – ist nichts für Mann oder Frau mit schlanker Brieftasche.

Fassadenkunst einmal anders. Passanten in Unter St. Veit ist es sicher schon ins Auge gefallen, und auch Pendler auf der Wiener Westausfahrt können sie nicht übersehen: Seit Mitte Oktober prangt an der Adresse Hietzinger Kai 131 – ein Wohnhaus der Buwog und gleichzeitig deren Firmensitz – eine Installation in XXL von Anna Zwingl. Die Künstlerin hat es im Rahmen eines Wettbewerbs als eine von vieren auf die Hauswand geschafft.